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IS in Afghanistan : Verdächtig auffällige Kämpfer

Nur ein paar Aufständische unter Tausenden? Selbsternannte IS-Kämpfer an einem geheimen Ort in Kunar, der Nachbarprovinz von Nangarhar Bild: dpa

Auch in Afghanistan gibt es Männer mit schwarzen Flaggen, die sich zum IS bekennen. Doch wer sind sie wirklich? Und warum wird auf einmal so viel über sie gesprochen?

          Angefangen hat alles mit den Flüchtlingen. Und wie es Tradition ist unter Paschtunen, wurden sie wie Gäste aufgenommen. „Sie klopften an unsere Türen“, sagt Noor Wali, ein Bauer aus dem Dorf Abdalkhel tief im Osten Afghanistans. „Und zunächst legten sie ein gutes Benehmen an den Tag.“ Doch irgendwann begannen sie sich wie Hausherren aufzuführen und erklärten den Dorfbewohnern, dass sie schlechte Muslime seien. „Sie fragten mich, warum ich meinen Bart nicht so trage wie sie und warum ich diesen Hut trage“, sagt Noor Wali.

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          Später dann ordneten sie an, dass für jede Witwe und jede Jungfrau ein kleines Fähnchen auf dem Dach des Hauses zu befestigen sei. Damit sie leichter an Dschihadisten verheiratet werden könnten. Nicht weit von Abdalkhel verläuft die pakistanische Grenze, und dahinter liegen die Stammesgebiete. Von dort kamen die Flüchtlinge vor eineinhalb Jahren, vertrieben von der pakistanischen Armee, die dort eine Offensive gegen Extremisten führte. Sie waren Paschtunen, so wie Noor Wali.

          „Die Taliban waren besser für uns“

          Der Bauer, gehüllt in ein verdrecktes Gewand, kauert mit Dutzenden anderen in einem ärmlichen Gehöft vor den Toren von Jalalabad, der Provinzhauptstadt von Nangarhar, eine Autostunde von seinem Dorf entfernt. Fliegen umschwirren seine nackten Füße. Wie Tausende Bewohner seiner Gegend ist er nun selbst ein Flüchtling, vertrieben vor zwei Monaten von Kämpfern, die sich selbst als „Islamischer Staat“ bezeichnen. Zunächst hatte er noch gehofft, dass die Männer mit den schwarzen IS-Fahnen nützlich sein könnten. „Sie sagten, wir werden die Taliban für euch bekämpfen.“ Doch irgendwann richteten sie ihre Kalaschnikows gegen die Bevölkerung.

          „Sie verschleppten Frauen aus unserem Dorf, nach fünf Tagen brachten sie sie zurück.“ Was ist mit ihnen geschehen? Wali schweigt und erzählt dann, die Kämpfer hätten Dorfälteste gefangen genommen und misshandelt. „So“, sagt er, verschränkt die Hände hinterm Rücken und beugt sich weit vor, als stehe hinter ihm jemand mit einem Schwert, der ihn köpfen wolle. „Die Taliban waren besser für uns“, sagt er, „denn das waren unsere eigenen Leute. Wenn jemand von ihnen gefangen genommen wurde, schickten unsere Stammesältesten ein Empfehlungsschreiben, und er wurde wieder freigelassen.“ Der IS aber sei grausam und unberechenbar.

          Der vermeintliche IS schien steinreich zu sein

          Männer mit schwarzen Flaggen, die sich in Internetvideos zum IS bekennen, hat es in den vergangenen Monaten in Afghanistan immer wieder gegeben. In allen Teilen des Landes. Aber nirgendwo hatten sie bislang eine nennenswerte militärische Präsenz etablieren können. Bis im Juli in Nangarhar heftige Kämpfe zwischen IS-Anhängern und Taliban ausbrachen, begleitet von amerikanischen Luftangriffen auf beide Seiten. Auf einmal waren die neuen Herren in gleich sechs Distrikten auf dem Vormarsch. Anfang Oktober hieß es gar, sie würden die Provinzhauptstadt Jalalabad angreifen. Noch etwas war auffällig: Der vermeintliche IS schien auf einmal steinreich zu sein. Anders als die Taliban, deren Zellen sich über eine Besteuerung der Bevölkerung finanzieren, bezahlten sie ihren Kämpfern Gehälter und Anwerbeprämien. Sie gaben ihnen gute Uniformen, Schuhe und coole Motorräder.

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          Die Bedrohung durch den vermeintlichen IS nimmt in den Reden des afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani inzwischen fast mehr Raum ein als die eindeutig größere Gefahr einer Rückkehr der Taliban. Auch in der jüngsten amerikanischen Debatte über einen verlangsamten Abzug der Truppen aus Afghanistan wurde immer wieder auf den IS verwiesen. Der Kommandeur der amerikanischen Truppen in Afghanistan, General John Campbell, wurde bei einer Senatsanhörung im Oktober ausführlich dazu befragt. Er sagte: „Daesh (eine im arabischen Raum verbreitete Bezeichnung für den IS) ist viel schneller gewachsen, als wir vorhergesehen haben.“ Und: „Seine fortgesetzte Entwicklung in Afghanistan stellt eine reale Bedrohung für die gesamte Region dar.“

          Wer sind die Kämpfer mit der schwarzen Flagge?

          Es gibt aber auch ganz andere Stimmen zu dem Thema. Ein westlicher Diplomat in Kabul sagt zum Beispiel: „Offen gesagt, wenn man in ein Briefing über die Sicherheitslage geht, wird da eine Stunde lang intensiv gesprochen, ohne dass Daesh überhaupt erwähnt wird. Oder jemand sagt ganz am Ende, ach ja, Daesh gibt es auch noch.“ Und ein europäischer Berater des afghanischen Geheimdienstes sagt: „Wir sind nicht besonders besorgt über den IS. Wir habe hier Tausende Aufständische aller möglichen Gruppen.“

          Das wirft Fragen auf: Wer sind überhaupt die Kräfte, die sich in Afghanistan um die schwarze Flagge scharen? Wer bezahlt sie? Und welche Verbindungen bestehen zur eigentlichen Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak? Die Suche nach Antworten führt in den Distrikt Bati Kot, eine Autostunde östlich von Jalalabad, nicht weit von Noor Walis Dorf. Rechts und links der Straße erstreckt sich Geröllwüste. Nur ab und an zeichnet sich in der Ferne eine Ansammlung von Lehmbauten ab. Kleine Stände mit Wasser, Cola und Keksen versorgen die pakistanischen Lastwagenfahrer, die mit ihren bunt bemalten Fahrzeugen vom nahe gelegenen Grenzübergang in Richtung Jalalabad unterwegs sind. Hier inmitten der Ödnis verlaufen lukrative Drogenrouten, um deren Kontrolle es sich lohnte zu kämpfen. Nicht weit entfernt hat es im Sommer heftige Gefechte zwischen den Taliban und dem angeblichen IS gegeben. Die Taliban sollen dafür Hunderte Kämpfer aus anderen Provinzen zusammengezogen haben, der IS wiederum soll Nachschub von jenseits der Grenze erhalten haben.

          Die Polizeistation von Bati Kot ist mit Sandsäcken zu einer kleinen Festung ausgebaut. Haji Ghalib hat sich bereiterklärt, hierher zu kommen, denn die Weiterfahrt in den Nachbardistrikt Achin, wo der IS noch immer präsent ist, wäre zu gefährlich. Der Gouverneur von Achin ist keiner, der sich in seinem Büro hinter einem Stapel Akten versteckt. Stolz berichtet er, dass er eigenhändig dreizehn IS-Kämpfer getötet habe. Selbst während des Interviews legt er seine Kalaschnikow nur zur Seite, wenn sein quietschgelbes Mobiltelefon klingelt. Ghalib hat seinen Job bekommen, weil er als radikaler Extremistenhasser gilt. Vor drei Jahren ermordeten die Taliban 16 Mitglieder seiner Familie auf einem Friedhof. Seither hängen in Ghalibs Haus 16 Fotos. Jeden Morgen, so berichten Leute, die ihn gut kennen, blickt er in die Gesichter seiner toten Verwandten und schwört Rache.

          „Die meisten Daesh-Kämpfer sind Pakistaner“

          Ghalib ist aber auch ein alter Bekannter von Abdul Rahim Muslim Dost, der so etwas wie der geistige Führer des afghanisch-pakistanischen IS-Ablegers ist. Die beiden Männer waren früher Zellennachbarn in Guantánamo. „Muslim Dost war ein so brillanter Redner, dass sogar den Arabern in Guantánamo die Tränen gekommen sind, wenn er gesprochen hat“, sagt Ghalib, der vier Jahre in dem Gefangenenlager verbrachte, weil amerikanische Soldaten ein Schreiben mit dem vermeintlichen Briefkopf von Mullah Omar, dem langjährigen Talibanführer, bei ihm entdeckten. „Muslim Dost ist ein Gelehrter, kein einfacher Mann“, sagt der Distriktgouverneur, und es klingt fast, als bewundere er ihn. Aus dieser Zeit in Guantánamo habe Muslim Dost die Kontakte zum Umfeld der IS-Führung in Syrien und im Irak, sagt Ghalib. Fachleute vermuten, dass über den prominenten Salafisten eine der ganz wenigen Kommunikationslinien zur Mutterorganisation bestehen.

          „Die allermeisten Daesh-Kämpfer sind aber Pakistaner“, sagt Ghalib. Genauer gesagt, frühere Mitglieder der pakistanischen Taliban (TTP) und Angehörige des Orakzai-Stammes, so wie ihr Anführer Saeed Hafiz. „Dies ist ein Krieg der Geheimdienste. Niemand weiß, was dahinter steht“, sagt der Distriktgouverneur noch. Inzwischen aber hätten sich die Kämpfer wieder über die Grenze zurückgezogen, nur in drei Distrikten seien sie noch aktiv.

          „IS ist einfach kein Afghanending“

          Ein anderer Mann, der sich gut auskennt mit dem IS-Phänomen in Afghanistan, sieht selbst aus wie ein Talib. Er sitzt grinsend in einem Garten im Kabuler Mittelklasse-Stadtteil Taimani und erzählt, dass er wegen seines zotteligen Barts und seiner wallenden Haare ziemlich häufig Ärger mit der Polizei und auch mit seiner Mutter habe. „Ich bin ein Muttersöhnchen“, scherzt er - und kommt dann zum Thema: „So etwas wie IS kann in Afghanistan nicht erfolgreich sein. Es ist einfach kein Afghanending“, sagt der Extremismusforscher, der lieber ungenannt bleiben will. Schon wegen der salafistischen Ideologie, die die in Afghanistan verbreiteten Sufischreine und den Glauben an die heilende Wirkung von Amuletten mit Koranversen ablehne.

          „Nur mit Geld können sie Leute dazu bringen, ihre Ideologie zu unterstützen.“ Zudem seien in Afghanistan die Taliban zu einflussreich, um einer rivalisierenden Gruppe dauerhaft viel Raum zu geben. Viele der selbsternannten IS-Kommandeure sind selbst frühere Taliban, die sich im Streit um Geld und Posten abgewandt haben. „Sie haben nur ihren Namen geändert“, sagt der Forscher. Und in vielen Fällen, etwa in den Provinzen Kandahar, Farah und Logar hätten die Taliban solche Abtrünnigen rasch ausgeschaltet.

          Trotzdem ist die Furcht vor dem vermeintlich neuen Feind in Afghanistan allgegenwärtig. Sie scheint gar zuzunehmen, je weiter man sich von Nangarhar entfernt. So erzählt man sich im Norden, in Nangarhar habe der IS gezielt Frauen und Kinder ermordet; dort am Ort ist davon aber nichts zu hören. Das liege daran, sagt der Kabuler Extremismusforscher, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung die dünnen Nachrichten über IS-Kämpfer in Afghanistan mit den grausamen Fernsehbildern aus dem Irak und Syrien vermischten. Demnach wäre es vor allem die Namensgleichheit, die den Schrecken potenziert. Und die multimediale Inszenierung von Grausamkeit.

          Eine Erfolgsgeschichte ist der IS-Ableger in Afghanistan nicht

          Vor drei Monaten veröffentlichte der IS ein Video, das die Ermordung von zwölf Stammesältesten in Nangarhar zeigt. Darin sind langhaarige Gestalten auf Pferden zu sehen, die zu hymnischer Musik durch eine grüne Landschaft reiten, bevor die zwölf Gefangenen vor laufender Kamera in die Luft gesprengt werden. Mehrere afghanische Fernsehsender zeigten das Video – ungekürzt. Die Wirkung hätte vermutlich vermindert werden können, wenn die afghanischen Medien und die Regierung den selbstgewählten Namen der „Gruppe“ in Frage gestellt hätten, die eigentlich keine ist, sondern eine Ansammlung verstreuter früherer pakistanischer und afghanischer Taliban.

          Eine Erfolgsgeschichte ist der IS-Ableger in Afghanistan nämlich nicht. Schon im Frühjahr 2014 gab es erste Loyalitätserklärungen aus Afghanistan an die Adresse des IS-Führers Abu Bakr Al Bagdadi. Doch fast ein ganzes Jahr lang ließ man sich im syrisch-irakischen Stammland Zeit für eine offizielle Antwort. Erst im Januar dieses Jahres gab ein IS-Sprecher die Anerkennung des IS-Ablegers Khorasan bekannt, benannt nach einem historischen Gebiet, das Teile des heutigen Afghanistans, Pakistans, Irans und Zentralasiens umfasst. Schon zwei Wochen später wurde der ranghöchste Afghane der Organisation, der stellvertretende „Gouverneur“ Rauf Khadem durch einen amerikanischen Luftangriff getötet.

          Das Interesse Bagdadis an den Afghanen scheint begrenzt. „Vor einiger Zeit gab es Berichte, wonach ganze vier Repräsentanten aus der Daesh-Zentrale nach Afghanistan und Pakistan gekommen sind, um zu rekrutieren“, sagt ein westliche Diplomat. Auch über Geldflüsse seitens der IS-Mutterorganisation ist demnach nichts bekannt. Im Frühjahr 2015 gab es offenbar eine größere Geldlieferung, doch diese, so berichten mehrere Gesprächspartner übereinstimmend, sei wahrscheinlich von Spendern aus den Golfstaaten gekommen, nicht aus Raqqa oder Mossul. Laut einem UN-Bericht wurden in 25 der 34 Provinzen Afghanistans Sympathiebekundungen oder Bezüge auf die „Marke Islamischer Staat“ gesichtet, doch militärische Erfolge wurden von dort nicht berichtet.

          „Die fehlende Eindeutigkeit ist das, was so beunruhigend ist“

          „Für den IS ist die nominelle Loyalitätsbekundung wichtiger als die Frage, wer diese Leute sind“, sagt Borhan Osman vom Forschungsinstitut Afghanistan Analysts Network in Kabul. Khorasan sei als Gebiet von symbolischer Bedeutung, „weil es in der islamischen Literatur apokalyptische Szenarien gibt, wonach es einen Endkampf zwischen Gläubigen und Ungläubigen geben und die Armee der Muslime aus Khorasan kommen werde“. Zudem sei Khorasan Al-Qaida-Land.

          Osman hält eine weitere Ausbreitung des IS in Afghanistan für denkbar, „wenn es neue interne Machtkämpfe bei den Taliban“ gibt. Die Gruppe musste kürzlich zugeben, dass ihr Anführer Mullah Omar bereits seit zwei Jahren tot ist. Das hatte Zwietracht gesät; viele fühlten sich von Omars damaligem Stellvertreter und jetzigem Nachfolger Akhtar Mansour hinters Licht geführt. Zudem werde der IS unter arbeitslosen radikalen Jugendlichen als cool betrachtet. „Also besteht die Gefahr, dass wenn der IS in Afghanistan einen richtigen Fuß in die Tür kriegt, er schnell wachsen könnte.“ Die weitere Entwicklung des IS in Afghanistan, so Osman, hänge aber vor allem von der Antwort auf eine andere Frage ab: „Wer ist überhaupt IS Khorasan? Wer finanziert sie und rüstet sie aus? Die fehlende Eindeutigkeit ist das, was so beunruhigend daran ist.“

          Doch Osman sieht durchaus Tendenzen, die Gefahr des Phänomens zu übertreiben. „Wenn du sie als IS verkaufst, hat das eine andere Wirkung, als wenn du sagst, es gibt da diese verschiedenen Gruppierungen mit jeweils hundert oder tausend Kämpfern.“ Schon in seiner ersten großen Rede auf internationalem Parkett bei der Sicherheitskonferenz in München warnte Präsident Ashraf Ghani im Februar dringend vor der neuen Gefahr.

          Werben in Russland für Rüstungshilfe

          Wenige Tage zuvor hatte der damalige Gouverneur von Kundus mitgeteilt, in seiner Provinz seien 70 IS-Kämpfer aktiv. In einem Papier des Afghanistan Analysts Network heißt es dazu: „Freunde von ihm fanden es merkwürdig, dass der Gouverneur diese bei ihren jüngsten Treffen nie erwähnt hatte, und sie sagten, sie hätten später herausgefunden, der Präsident habe ihm aufgetragen, das zu sagen.“ Warum? „Afghanische Sicherheitsverantwortliche machen sich Sorgen darüber, was 2016 beim Nato-Treffen in Warschau passieren wird, wenn entschieden werden soll, ob die jährlichen Kosten dieses Krieges in Höhe von fünf oder sechs Milliarden Dollar weiter gedeckt werden sollen“, sagt der westliche Diplomat. „Vor allem europäische Geberländer und Japan sind weniger enthusiastisch als die Amerikaner.“

          Der vermeintliche IS ist inzwischen auch für andere afghanische Politiker zu einem wichtigen Argument geworden. Flüchtlingsminister Sayed Hussain Alemi Balkhi führt ihn als Grund dafür an, dass afghanische Flüchtlinge ebenso wie syrische als „besonders schutzwürdig“ eingestuft werden müssten. Und Vizepräsident Abdul Raschid Dostum reiste im Oktober nach Russland, um für Rüstungshilfe zu werben. Dabei besuchte er auch seinen „Freund“, den „Präsidenten“ der Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, mit dem er Selfies auf Facebook veröffentlichte und erklärte, man habe über „den Kampf gegen Terrorismus gesprochen, insbesondere gegen Daesh“. Und Kadyrow schrieb dazu, „Dostum hat darauf hingewiesen, dass der IS versucht, einen Brückenkopf in Afghanistan zu etablieren. Um diese Gefahr abzuwenden, braucht Kabul Russlands Hilfe – so wie in Syrien.“

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