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Groteske Landnahme : Russland baut Kapellen in der Arktis

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Die Rohstoffe in der Arktis sind begehrt. Im Bild zu sehen ist die Küste Grönlands. Bild: dpa

Russische Soldaten haben auf der Wrangelinsel und am Kap Schmidt zwei orthodoxe Kapellen gebaut. Experten werten das als Drohung gegen Amerika und Kanada.

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          In der rohstoffreichen Arktis haben russische Soldaten auf Stützpunkten zwei orthodoxe Kapellen gebaut. Am Kap Schmidt und auf der Wrangelinsel seien die kleinen Gotteshäuser aus Holz fertiggestellt worden, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Dmitri Bulgakow der Agentur Interfax am Montag.

          Demnach sollen zwei weitere Kapellen auf der Kotelny-Insel und auf Franz-Josef-Land bis Ende Oktober errichtet werden. Russland will mit einer zunehmenden Präsenz in der Arktis seine Ansprüche auf die dort vermuteten Bodenschätze wie Edelmetalle, Öl und Gas untermauern. Experten sehen darin ein Drohpotenzial gegen andere Arktis-Anrainer wie die Vereinigten Staaten und Kanada.

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