https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/geistliche-oberhaupt-der-tibeter-schliesst-nachfolge-aus-14300524.html

Dalai Lama : Das Ende des ewigen Kreislaufs

Voller Ehrfurcht: Buddhistische Gläubige in McLeod Ganj, dem indischen Exilort der Tibeter, verneigen sich vor dem Dalai Lama. Bild: dpa

Weil China die nächste Reinkarnation des Dalai Lamas selbst bestimmen will, hat das geistliche Oberhaupt der Tibeter erklärt, er sei womöglich der Letzte seiner Art.

          8 Min.

          Vor der Residenz des Dalai Lamas wartet eine Menschenmenge ungeduldig auf das Eintreffen Seiner Heiligkeit. Es sind viele Exiltibeter dabei, auch Inder, Malaysier, Briten und Amerikaner. Sie tragen weiße und gelbe Gebetsschals über ihren Schultern. Für die meisten von ihnen ist es das erste Mal, dass sie eine kurze Privataudienz gewährt bekommen. Als sich die Ankunft des tibetischen Religionsführers ankündigt, verneigen sich einige schon in seine Richtung. Sie halten ihre Hände mit den Flächen aneinandergepresst vor den Oberkörper und senken ihr Kinn auf die Brust.

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Langsamen Schrittes nähert sich der „Ozean der Weisheit“, wie der Dalai Lama von seinen Anhängern genannt wird, kleingewachsen, in einer dunkelroten Robe, ein jüngerer Mönch hält ihn am Arm. Der Dalai Lama ist keine furchteinflößende, imposante Figur, vielmehr ein bescheiden wirkender Mann mit freundlicher Ausstrahlung. Sein ovales Gesicht ist von tiefen Lachfalten durchzogen.

          Ihren Lebensstil und ihre Kultur erhalten

          Zunächst wechselt er ein paar Worte mit den Tibetern ganz vorn in der Schlange vor seiner Residenz. Sie kommen aus dem indischen Bundesstaat Maharashtra und berichten ihm über die dortige Dürre. Dann stellt er sich vor die Treppen zu den Empfangsräumen. Nun dürfen die Gäste einer nach dem anderen zu ihm vortreten. Die Tibeter bücken sich dabei besonders tief. Der Dalai Lama greift ihre Hände, berührt ihre Gesichter und streichelt ihnen über den Kopf. Den Kranken pustet er mit gespitzten Lippen an die Stirn. Und wie immer ist er zu Scherzen aufgelegt. „Sehr stylish“, sagt der Dalai Lama, während er einem jungen Tibeter über die blondierten Haare fährt, und bricht in sein berühmtes bellendes Lachen aus.

          Alle paar Minuten macht ein Fotograf ein Gruppenbild, für das sich die Pilger wie bei einem Familienfoto hinter und neben dem Dalai Lama aufstellen. Einige der tibetischen Frauen weinen, andere sind so überwältigt, dass sie kein Wort mehr herausbringen. Die Verehrung der Tibeter für den bald 81 Jahre alten Mönch geht ihnen bis ins Mark. Daran hat auch die Tatsache nichts geändert, dass der Dalai Lama und seine Getreuen nun schon fast sechs Jahrzehnte im indischen Exil leben.

          Mehrere tausend Exiltibeter haben sich in den Hügeln Nordindiens eingerichtet, nachdem Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, im März 1959 aus Tibet geflohen war. Hier in dem ehemaligen britischen Garnisonsort McLeod Ganj, einem Vorort der Stadt Dharamsala am Fuße des Himalaja.Gebirges, haben sie ihr Exilparlament, eine Exilregierung, Schulen und Tempel aufgebaut. Mit Hilfe der indischen Gastgeber haben sie sich ihren Lebensstil und ihre Kultur erhalten. „Little Lhasa“ wird der Ort genannt. Mehrstöckige Häuser ragen hier wie riesige an den Hügel geklebte Legosteine zwischen den Bäumen hervor. Durch die Lage am Berg kommt es häufig zu extremen Wetterphänomenen. Mal lässt die Abendsonne die hochgetürmten Wolken am Himmel in tiefem Orange leuchten. Am Morgen danach folgt ein mehrstündiger Regenguss, der schließlich einem doppelten Regenbogen Platz macht. Das alles gibt dem Ort eine fast magische Atmosphäre.

          Am eigenen Thron sägen

          Doch eine Frage hängt wie dunkle Gewitterwolken über den Kiefernwäldern von McLeod Ganj. Was geschieht, wenn der 14. Dalai Lama stirbt? Ohne Zweifel wird die Regierung in Peking versuchen, Einfluss auf die Nachfolgeregelung zu nehmen. Wahrscheinlich wird sie sogar einen eigenen unter ihrer Kontrolle stehenden Dalai Lama einsetzen. So will die Regierung in Peking den Widerstand der Tibeter brechen. Die offiziell atheistischen Führer in Peking spielen sich deshalb zunehmend als Hüter der tibetischen Traditionen auf. Sie haben im Jahr 2007 ein Gesetz erlassen, dem zufolge die Reinkarnation in der Volksrepublik stattfinden und durch die Religionsbehörde anerkannt werden muss. Es droht ein Kampf epischen Ausmaßes, in dem es um Fragen von Reinkarnation und geistlicher Legitimation geht, vom ewigen Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt.

          Der Wind weht, die Blätter fallen, der Dalai Lama kehrt zurück. So war es vierhundert Jahre lang. Doch für die Tibeter ist heute nichts mehr so, wie es einmal war. Mit eiserner Faust regiert Peking über das tibetische Hochland, das Dach der Welt. Haft und Folter drohen jedem, der Kritik an der chinesischen Herrschaft äußert. In den tibetischen Klöstern herrschen Indoktrination und Kontrolle. Eine überwältigende Macht aus Polizei und Militär kann jeden Protest im Keim ersticken.

          Die aussichtslose Lage der Tibeter verlangt nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Mehrmals hat der 14. Dalai Lama nun schon angekündigt, er könnte der Letzte sein, der diese Funktion ausübt. In einem Interview mit dieser Zeitung sagte er, dass die Entscheidung darüber allein vom tibetischen Volk abhänge. „Wenn eine Situation aufkommen sollte, in der die Institution an Relevanz verloren hat, dann braucht man sie nicht mehr aufrechtzuerhalten“, sagte der Dalai Lama. Ein Religionsführer, der an seinem eigenen Thron sägt. Das ist schon erstaunlich.

          „Ohne ihn, das wäre ein riesiger Verlust für uns“

          Wie empfinden es seine Anhänger in McLeod Ganj, wenn er so über die Zukunft spricht? Die Präsenz des religiösen Führers zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Rucksackreisende aus Europa, Amerika und Israel suchen nach Spiritualität und Selbsterfahrung. Sie mischen sich im Straßenbild mit tibetischen Mönchen, chinesischen Buddhisten und indischen Händlern. Garküchen, in denen tibetische Maultaschen brutzeln, stehen neben Cafés, die Espresso und kostenloses W-Lan anbieten. Hinzu kommen indische Touristen, die vor allem die angenehme Frische im Vergleich zur schweißtreibenden Hitze in Delhi schätzen. Der Selbsterfahrungs-Rummel aus Yoga-Kursen und Meditations-Workshops bildet die esoterische Parallelwelt zu der alltäglichen Religiosität der Tibeter. Ihr Zentrum ist ein unscheinbarer Tempel, der neben der Residenz des Dalai Lamas etwas unterhalb des Ortskerns am Berg liegt. Dort laufen buddhistische Gläubige um das Heiligtum herum und drehen Gebetsmühlen.

          Einer von ihnen ist der 63 Jahre alte Tsering Choephel. Er war am Morgen ebenfalls kurz bei dem Oberhaupt des tibetischen Buddhismus gewesen. Der Dalai Lama hatte ihm in den Nacken gepustet. „Ich bin jetzt glücklich“, sagt der Tibeter. Nachdem er seine Gebetsmühlen-Runden beendet hat, nimmt Tsering Choephel auf einer schmalen Matratze am Rand des Heiligtums Platz. Um ihn herum werfen sich tibetische Kinder, indische Buddhisten und westliche Touristen immer wieder zum Gebet der Länge nach auf den Boden. „Wir Tibeter sehen ihn als lebendigen Gott, in der Gegenwart und in der Zukunft. Ohne ihn, das wäre ein riesiger Verlust für uns“, sagt er.

          Choephel war als Neunjähriger einst selbst mit seinen Eltern aus Tibet nach Nordindien geflohen. Mehr als zehn Stunden Fahrt haben er und seine Tochter nun hinter sich gebracht, um den Dalai Lama zu sehen. Der Tibeter wollte sich nach einer Operation segnen lassen. Es war nicht das erste Mal und, so hofft er, auch nicht das letzte. Schließlich habe Seine Heiligkeit einmal gesagt, er habe geträumt, 113 Jahre alt zu werden, sagt Tsering Choephel.

          Von der chinesischen Regierung als Kind entführt

          Und so handelt der Dalai Lama wahrscheinlich auch nur, wie es ein guter Stratege tun würde: Wenn der Gegner die Regeln bestimmen will, ändert er einfach das Spiel. Damit erobert er sich Handlungsräume außerhalb des chinesischen Einflusses. Schon Ende dieses Jahres wolle er damit beginnen, die Meinungen der Tibeter zu seiner Nachfolge zu hören, kündigte er im Interview mit dieser Zeitung an. Das ist deutlich früher, als er bisher in Aussicht gestellt hatte. Dass der Mönch weiß, was er tut, lässt sich schon an der eingeschnappten Reaktion der Führung in Peking erkennen. So warf ein chinesischer Funktionär dem tibetischen Religionsführer „Blasphemie“ vor. Die Regierung in Peking führt sich auf wie ein Zauberkünstler, der beim Tricksen erwischt wurde, die Illusion aber nicht aufgeben möchte.

          Doch auch Tibeter wie Tsering Choephel erfüllt der Blick in eine ungewisse Zukunft mit Sorge. Er vermutet, dass die Chinesen im Fall des Dalai Lamas so ähnlich vorgehen könnten wie beim Pantschen Lama. Nach dem Tod des zweitwichtigsten tibetischen Religionsführers im Jahr 1989 hatte der Dalai Lama einen sechs Jahre alten Jungen als seine Reinkarnation identifiziert. Doch der Junge wurde verschleppt, wie die meisten Tibeter glauben, von der chinesischen Regierung. Sie bestimmte stattdessen einen anderen zum Pantschen Lama. Von dem durch den Dalai Lama legitimierten Jungen fehlt seither jede Spur.

          Manchmal findet man in McLeod Ganj noch ein altes Foto des „Seelenkindes“ an einer Wand. Manche bezeichnen ihn immer noch als „jüngsten politischen Gefangenen der Welt“, auch wenn er mittlerweile ein junger Mann sein muss. Gelegentlich lässt ein chinesischer Funktionär verlauten, dass er „wie ein normaler Junge aufwachse“ und „nicht gestört“ werden wolle. Der Pantschen Lama ist für die Regierung in Peking so wichtig, weil er eine entscheidende Rolle bei der Suche nach der Reinkarnation des Dalai Lamas spielt. Dabei sind sich Tibeter wie Tsering Choephel einig, dass ein von den Chinesen ausgesuchter Dalai Lama, der nicht durch seinen Vorgänger legitimiert ist, religiös bedeutungslos wäre. Der tibetische Religionsführer werde eben nicht nur durch Rituale und Regeln legitimiert, sondern vor allem durch den Glauben der Menschen. „Wir werden ihn nicht verehren“, sagt Choephel über einen von den Chinesen bestimmten Dalai Lama.

          Radikalere Kräfte in der Zukunft

          Vom Tempel aus geht es an Souvenirständen vorbei eine steile Straße hinauf. In einem der Cafés auf dem Weg sitzt die junge Aktivistin Lhagyari Namgyal Dolkar, die vor kurzem als Abgeordnete ins tibetische Exilparlament gewählt wurde. Über das mögliche Ende der Institution des Dalai Lamas sagt sie: „Das macht mir unheimliche Angst. Ich habe mir die Frage immer wieder gestellt, und gleichzeitig versucht, sie zu vermeiden.“ Während am Nebentisch ein paar Backpacker indische Reisetipps austauschen, spricht die junge Aktivistin über Fragen von Krieg und Frieden. Sie befürchtet, dass der Widerstand der Tibeter in Gewalt umschlagen könnte. „Ich habe das Gefühl, dass die Teufel in uns buchstäblich durch seine Heiligkeit zurückgehalten werden“, sagt sie. „Viele denken, wenn wir ihn verlieren, endet auch der Freiheitskampf. Aber ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.“ Statt an der Philosophie des friedlichen Widerstands festzuhalten, die der Dalai Lama vertritt, könnten die Tibeter sich radikalisieren, sagt die Abgeordnete.

          Es ist ein Szenario, das schon länger an die Wand gemalt wird, wenn es um die Zukunft Tibets geht: Dass die jungen Leute nach dem Tod des Dalai Lamas von seinem „Mittleren Weg“ abweichen könnten. Dieser besagt, dass die Tibeter die Hoheit Chinas anerkennen und dafür ein höheres Maß an Autonomie innerhalb des chinesischen Staatsgefüges verlangen. Nach dem Tod des Dalai Lamas könnten nun aber radikalere Kräfte die Richtung vorgeben, die für die Unabhängigkeit Tibets eintreten.

          Dass die Tibeter sich nicht fürchten, Leib und Leben für ihre Heimat aufs Spiel zu setzen, zeige sich ja schon an den regelmäßigen Selbstverbrennungen tibetischer Mönche und Laien, sagt die Abgeordnete. „Diese Bereitschaft, sich selbst zu opfern, kann gefährlich sein“, findet Lhagyari Namgyal Dolkar. Ein paar Schritte die Straße hinunter, am Eingang des Dalai-Lama-Tempels steht ein Denkmal, mit dem dieser „Märtyrer“ gedacht wird. In einem Glaskasten hängen Fotos, die sie zu Lebzeiten zeigen. Die Liste beginnt mit dem 27 Jahre alten Mönch Takey und endet mit Norchuk, einer Tibeterin über 40. Es stehen insgesamt 136 Namen darauf.

          „Als 14. Dalai Lama bin ich populär und habe nie Schande über mich gebracht.“

          Da der Dalai Lama sich offensichtlich im Klaren darüber ist, was da alles auf sein Volk zukommt, bemüht er sich seit Jahren darum, die Tibeter auf den entscheidenden Moment vorzubereiten. So hat er demokratische Strukturen geschaffen, durch die die Exiltibeter immer weniger abhängig von seiner Person geworden sind. Seit dem Jahr 2011 hat er sich von allen politischen Funktionen verabschiedet. Nun sei er nur noch ein „einfacher Mönch“, verkündete er seinerzeit.

          Die politischen Aufgaben übernimmt heute die Exilregierung unter dem Ministerpräsidenten Lobsang Sangay. Ihr Sitz befindet sich etwas unterhalb von McLeod Ganj und dem Dalai-Lama-Tempel in ein paar beige gestrichenen Gebäuden. Im Vorzimmer seines Büros hängt Sangays Abschlusszeugnis in Rechtswissenschaften der Universität Harvard. Der 47 Jahre alte Jurist und Politiker trägt ein weißes Hemd mit hochgestelltem Kragen. Der „Sikyong“, wie seine Position von den Tibetern genannt wird, nimmt in einer Sofaecke Platz, über der die tibetische Nationalflagge mit den beiden weißen Schneelöwen hängt. Gerade erst haben die Exiltibeter ihn wieder zu ihrem Sikyong gewählt. Rund 60.000 Wähler haben in mehr als 40 Ländern an der Abstimmung teilgenommen. „Die Demokratie ist nun stabil in unserer Gemeinschaft. Das ist sehr wichtig“, sagt Sangay. Dies sei der Plan, „die Vision“ des Dalai Lamas. Doch in Bezug auf die Religion wird der Dalai Lama weiter das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten bleiben, davon ist der Exil-Regierungschef überzeugt. „Das tibetische Volk will einen 15. Dalai Lama, und wir werden einen 15. Dalai Lama haben. Daran gibt es keinen Zweifel“, sagt Lobsang Sangay.

          Für die Tibeter sei dies dennoch ein banger Moment. „Historisch gesehen war die Zeit von einem Dalai Lama zum nächsten immer sehr schwierig. Wir müssen uns deshalb nicht nur mental, sondern auch strategisch darauf vorbereiten“, sagt Sangay. Der Dalai Lama tut das, indem er die Fragen nach seiner Wiedergeburt offen erörtert. So hat er früher schon einmal angekündigt, dass sein Nachfolger in Indien geboren werde. Es könnte auch sein, dass es eine Frau werde – oder sogar eine Biene, wie der Religionsführer mit seiner schelmischen Art einmal erklärte. Oder er werde eben der Letzte in einer 400 Jahre alten Reihe sein. „Als 14. Dalai Lama bin ich populär und habe nie Schande über mich gebracht. Mir wäre es lieber, wenn die Tradition des Dalai Lamas mit einem solchen populären und recht guten Dalai Lama enden würde“, sagte er dieser Zeitung.

          Weitere Themen

          Israel und Gaza kehren zurück zur Normalität

          Waffenruhe hält : Israel und Gaza kehren zurück zur Normalität

          Die Militäroperation gegen den „Islamischen Dschihad“ im Gazastreifen wird in Israel als Erfolg gewertet. Die Gruppe blieb in ihrem Kampf allein – die Hamas beteiligte sich nicht an der jüngsten Eskalation.

          Topmeldungen

          Johannes Kahrs am 21. November 2019 im Deutschen Bundestag.

          Der Fall Johannes Kahrs : Viele Fragen um ein Schließfach voller Geld

          Nächste Woche soll Bundeskanzler Olaf Scholz abermals vor dem Hamburger Cum-ex-Ausschuss auftreten. Davor erregen nun einige neue Details über Bargeldfunde und private Chats Aufmerksamkeit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.