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Afghanistan : Dutzende Tote bei Anschlag auf Volleyball-Zuschauer

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Bei einem Volleyballspiel in der östlichen Provinz Paktia ist es zu einem der blutigsten Anschläge der vergangenen Monate gekommen. Dutzende Zuschauer wurden getötet.

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          Bei einem der verheerendsten Anschläge in Afghanistan seit Monaten wurden am Sonntag mindestens 40 Besucher eines Volleyball-Turniers getötet. Nach Angaben der lokalen Behörden ereignete sich Vorfall in der östlichen Provinz Paktika. Ein Provinzsprecher sagte, die Bombe sei während des Turniers zwischen den Zuschauern detoniert. Er könne zunächst nicht bestätigen, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt habe.

          Weiter hieß es, mindestens 50 weitere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden. Bei den meisten Opfern handele es sich um Zivilisten.

          Erst am Mittwoch hatte ein Anschlag mit einer Autobombe auf ein überwiegend von Ausländern bewohntes Viertel die Hauptstadt Kabul erschüttert. In Paktika waren Mitte Juli mindestens 89 Menschen bei einem Sprengstoffanschlag auf einem belebten Markt ums Leben gekommen. Damals war ein mit Sprengstoff beladenes Auto in die Menge gerast und zwischen den Ständen explodiert.

          Zum Jahresende läuft in Afghanistan der Kampfeinsatz der internationalen Truppen aus. Ab 2015 sollen ausländische Soldaten die afghanischen Sicherheitskräfte nur noch beraten und ausbilden. Im Vorfeld des Abzugs haben die Anschläge in Afghanistan wieder zugenommen. Die radikal-islamischen Taliban waren 2011 von den US-geführten Truppen gestürzt worden.

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