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Armut in Frankreich : Jeder fünfte Franzose hat zu wenig Geld für Lebensmittel

  • Aktualisiert am

Eine obdachlose Frau in Paris (Archivbild aus dem Februar 2018) Bild: dpa

Am Donnerstag will Frankreichs Präsident Macron lang erwartete Pläne zum Kampf gegen Armut vorlegen. Nach einer aktuellen Studie können sich viele Franzosen nicht einmal drei warme Mahlzeiten am Tag leisten.

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          Jeder fünfte Franzose hat nach einer Umfrage nicht ausreichend Geld für Lebensmittel. In dem am Dienstag veröffentlichten Armutsbarometer der Hilfsorganisation Secours populaire (Volkshilfe) gaben 21 Prozent der Befragten an, sie könnten sich keine drei Mahlzeiten am Tag leisten. Mit 27 Prozent beklagte sogar mehr als jeder Vierte, er habe nicht genug Geld, um täglich Obst und Gemüse zu essen.

          In der Umfrage des Instituts Ipsos gaben 39 Prozent an, sie hätten persönlich schon einmal Erfahrungen mit Armut gemacht. Rund 41 Prozent gaben an, sie hätten Schwierigkeiten, einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren. Fast jeder dritte Franzose betonte, für ihn seien viele Arztrechnungen zu hoch.

          Präsident Emmanuel Macron stellt am Donnerstag lang erwartete Pläne zum Kampf gegen Armut vor. Laut dem Statistikamt Insee leben in Frankreich fast 14 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Am Montagabend besuchte Macron ein Obdachlosenzentrum nördlich von Paris. Bei dem fünfstündigen Besuch habe er sich ein Bild von der Lage Betroffener machen können, hieß es aus seinem Umfeld. Medienvertreter waren nicht anwesend.

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