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Argentinien : Präsidentin Kirchner an Krebs erkrankt

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Nach Angaben eines Regierungssprechers wurde der Schilddrüsenkrebs bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Kurz nach Jahreswechsel soll Cristina Fernandez operiert werden. Bild: reuters

Die argentinische Präsidentin Kirchner muss wegen eines Schilddrüsenkarzinoms operiert werden. Vizepräsident Amado Boudou werde sie bis zum 24. Januar vertreten, teilte Präsidialamtssprecher Scoccimarro mit.

          Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Wie Präsidialamtssprecher Alfredo Scoccimarro am Dienstag mitteilte, wurde bei einer Routineuntersuchung am 22. Dezember auf dem rechten Lappen der Schilddrüse ein Karzinom entdeckt. Die Lymphdrüsen seien nicht betroffen, es gebe keine Metastasen. Ein chirurgischer Eingriff ist demnach für den 4. Januar vorgesehen.

          Kirchner müsse 72 Stunden im Krankenhaus bleiben und anschließend eine 20-tägige Genesungsphase einhalten. Vizepräsident Amado Boudou werde sie deshalb bis zum 24. Januar vertreten.

          Die 58-jährige Kirchner war vor knapp drei Wochen für eine zweite vierjährige Amtszeit vereidigt worden. Bei der Präsidentschaftswahl im Oktober hatte sie gleich im ersten Durchgang mehr als 54 Prozent der Stimmen erzielt und wurde damit direkt gewählt. Neben Fernández de Kirchner leiden noch zwei weitere Präsidenten Lateinamerikas an Krebs: Hugo Chavez in Venezuela und Fernando Lugo in Paraguay. Auch der frühere brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva ist betroffen.

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