Arabische Touristen in Österreich :
Wo sich Kulturen begegnen

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Zell am See
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Schleier vor Bergwelt: Eine Touristin Anfang August im österreichischen Kaprun

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In Zell am See in Österreich bestimmen sommers Touristen aus der arabischen Welt das Straßenbild. Das gefällt den Gästen und den Wirten – jedenfalls den meisten.

Die österreichische Kleinstadt Zell am See hat in diesem Jahr sogar in der angelsächsischen Presse Schlagzeilen gemacht. Die Stadt hatte eine Broschüre herausgebracht, die sich speziell an ihre arabischen Gäste richtete, mit Hinweisen auf die Gepflogenheiten in Österreich. Dass man Müll nicht einfach wegwirft, sondern in Abfalleimer fallen lässt, stand darin. Dass man sich im Auto anschnallen muss. Dass man es hier gewohnt ist, einander ins fröhliche Gesicht zu blicken, und dass man sich freuen würde, auch den Gästen ins fröhliche Gesicht zu blicken. Und dergleichen mehr. Titel: „Where Cultures meet“ (Wo sich Kulturen treffen). Das mediale Echo klang mehr nach: „Where Cultures clash“ (Wo Kulturen zusammenstoßen). Je ferner, desto lauter. Die englische Zeitung „Daily Mail“ geißelte die „Tourismus-Apartheit“. Die Tourismusgesellschaft Zell am See-Kaprun, die die Broschüre herausgegeben hatte, zog sie alsbald zurück.

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