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Antwort auf „Neue Seidenstraße“ : G 7 beschließen Infrastruktur-Plan

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Ein chinesischer Bauarbeiter im März auf einer Baustelle in Ägypten Bild: EPA

Ärmeren Ländern soll als Alternative zur chinesischen „Neuen Seidenstraße“ eine „an Werten orientierte“ Partnerschaft angeboten werden. Hunderte Milliarden Dollar wollen die G-7-Staaten für Infrastrukturvorhaben bereitstellen.

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          Als Antwort auf Chinas „Neue Seidenstraße“ haben die G-7-Staaten bei ihrem Gipfel in Cornwall einen weltweiten Infrastruktur-Plan zur Unterstützung ärmerer Länder beschlossen. Interessierten Ländern solle eine „an Werten orientierte“ und transparente Partnerschaft angeboten werden, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Damit schaffen die G-7-Länder eine Alternative zu Chinas „Belt and Road Initiative“, der sogenannten „Neuen Seidenstraße“.

          Nach Angaben des Weißen Hauses berieten die G-7-Länder bei ihrem Gipfeltreffen in Carbis Bay über den „strategischen Wettbewerb mit China“, um konkrete Schritte zur Unterstützung von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen bei ihren gewaltigen Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur einzuleiten. Dabei sei das weltweite Infrastruktur-Projekt beschlossen worden.

          Es gebe nach Schätzungen eine Lücke von benötigter Infrastruktur in Teilen der Welt in Höhe von 40 Billionen Dollar, die durch die Pandemie noch größer geworden sei, wurde hervorgehoben. Die Initiative, die von der amerikanischen Seite „Build Back Better World“ (B3W) genannt wurde, soll im Abschlusskommuniqué stehen, das zum Abschluss des dreitägigen Gipfel am Sonntag angenommen wird.

          „Finanziell, umweltfreundlich und sozial“

          Klare Finanzzusagen wurden allerdings noch nicht gemacht. Wie ein amerikanischer Beamter sagte, wollen die Vereinigten Staaten mit den G-7-Partnern, dem privaten Sektor und anderen Teilhabern „bald“ kollektiv Hunderte Milliarden für Infrastruktur-Investitionen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen mobilisieren. Die Umsetzung solle „auf transparente und nachhaltige Weise – finanziell, umweltfreundlich und sozial – erfolgen“, hieß es.

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          „Es geht nicht darum, dass die Länder zwischen uns und China wählen müssen“, sagte der Beamte. Vielmehr solle „eine positive, alternative Vision“ geboten werden, für die sich Ländern entscheiden könnten. Es stehe im „starken Kontrast zu der Art, wie einige andere Länder mit den Bemühungen um Infrastruktur umgehen“. Er warf Peking einen „Mangel an Transparenz, schlechte Umwelt- und Arbeitsstandards“ und ein Vorgehen vor, das viele Länder am Ende schlechter dastehen lasse.

          Pekings Einfluss ist in den vergangenen Jahren in einigen Ländern durch Kredite und Projekte im Rahmen der „Neue Seidenstraße“-Initiative gewachsen. Das Projekt löste bei regionalen Mächten und vor allem bei westlichen Nationen Besorgnis aus. China half mit der Initiative einer Reihe von Ländern, Straßen, Eisenbahnen, Dämme und Häfen zu bauen oder zu entwickeln.

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