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Antirassismuslehre in den USA : Wird amerikanischen Kindern beigebracht, ihr Land zu hassen?

Gegen „Critical Race Theory“: Protest von Eltern gegen antirassistische Lehrinhalte an einer Schule im amerikanischen Bundesstaat Virginia im Juni Bild: Reuters

In den USA tobt ein Streit um die Behandlung von Rassismus an Schulen. Dabei geht es um gesellschaftliche Macht und ein wissenschaftliches Konzept, das den Konservativen als neu entdecktes Feindbild dient.

  • -Aktualisiert am
          7 Min.

          Floridas Gouverneur Ron DeSantis ist einer der loyalsten Unterstützter von Donald Trump und gleichzeitig ein möglicher Anwärter auf dessen Nachfolge. Seine neue Rolle, die ihm auch national mehr Anhänger bringen soll, ist die eines Anführers im Kulturkampf der Rechten. Es geht gegen antirassistische Lehrinhalte an Schulen: In Florida sollen Lehrer künftig daran gehindert werden, „strukturellen Rassismus“ ohne Vorgaben im Klassenraum zu diskutieren – oder, in DeSantis' Worten, „Kindern beizubringen, unser Land zu hassen“.

          Das Schlagwort, unter dem Konservative den bisherigen, vielerorts eher unkritischen Geschichtsunterricht retten wollen, lautet „Critical Race Theory“, auf deutsch etwa „kritische Theorie des Rassismus“. Fox News erwähnte den Begriff in den vergangenen Monaten laut der Denkfabrik Brookings Institution 1300 Mal.

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