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Anschlag in Stockholm : Was wir wissen – und was nicht

  • Aktualisiert am

Pressekonferenz der Polizei in Stockholm Bild: AFP

Bei einem Anschlag in Stockholm hat es Tote und Verletzte gegeben. Die Nachrichtenlage ist diffus. Was wissen wir, was nicht? Ein schneller Überblick.

          Ein Lastwagen rast in Stockholm in eine Menschenmenge und anschließend in ein Kaufhaus, es gibt Tote und Verletzte. Ein Überblick über die Nachrichtenlage:

          Was wissen wir?

          Der Tatablauf: Um 14:55 Uhr ging nach Angaben der Sicherheitspolizei der Notruf ein, dass im Herzen Stockholms ein Lastwagen in eine Menschenmenge gefahren sei und viele Menschen verletzt habe. Anschließend fuhr der Lastwagen in ein Kaufhaus. Danach habe es keine weiteren Vorfälle gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei.

          Die Opfer: Es gab mehrere Tote und viele Verletzte.

          Die Ermittlungen: Die Polizei sucht nach eigenen Angaben nach einem Mann, der am Tatort gesehen worden sein soll. Reichspolizeichef Dan Eliasson zeigte bei einer Pressekonferenz entsprechende Fotos. Die Ermittler kündigten auf ihrer Pressekonferenz an, den ursprünglichen Fahrer des Lastwagens zu befragen.

          Was wissen wir nicht?

          Der Tatablauf: Viel spricht dafür, dass der Lastwagen gestohlen wurde. Er soll Medienberichten zufolge zu einer Brauerei gehören. Ein Sprecher der Brauerei Spendrups sagte dem schwedischen Radio, der Fahrer habe gerade ein Restaurant beliefern wollen, als ein Maskierter vorne in die Fahrerkabine gesprungen und mit dem Wagen weggefahren sei.

          Das Motiv: Dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zufolge deutet alles auf einen Terroranschlag hin. Schweden sei angegriffen worden. Aber zunächst ist das noch unklar.

          Die Opfer: Über die genaue Opferzahl gab es unterschiedliche Angaben. Reichspolizeichef Eliasson sagte, es kursierten so viele Aussagen, deshalb sei es besser zu warten.

          Der Verdächtige: Gerüchte, dass die die Polizei einen Verdächtigen festgenommen habe, wurden zunächst nicht bestätigt.

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