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Besuch in der Ukraine : Baerbock will Wasserstoff statt Waffen

Gespräche in Kiew: Außenministerin Annalena Baerbock am Montag mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba Bild: Imago

Der Konflikt mit Russland ist bislang das Leitthema der deutschen Außenministerin. Ausgerechnet während ihres Besuchs in der Ukraine geht es aber vor allem um andere Themen.

          4 Min.

          Der Gesprächstermin, den Deutschlands grüne Außenministerin Annalena Baerbock bei ihrem ersten Besuch in der Ukraine selbst am deutlichsten und ausführlichsten hervorhebt, ist nicht ihre Begegnung mit Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj. Die stellt immerhin eine augenfällige protokollarische Ehre dar. Es sind auch nicht die Unterredungen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba oder mit den Repräsentanten der hiesigen Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die im Osten des Landes den Konflikt zwischen den beiden separatistischen Regionen Donezk und Luhansk auf der einen und der ukrainischen Zentralmacht auf der anderen Seite beobachten.

          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Stattdessen weist die Ministerin in besonders vielen Sätzen auf den Austausch mit „dem Präsidenten des Ukrainischen Wasserstoffrates, Herrn Oleksandr Riepkin“, hin. Hinter dem Programmpunkt, der so in ihrem Terminplan vermerkt ist, verbirgt sich die Essenz des Baerbockschen außenpolitischen Verständnisses.

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