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Bis Ende September : Amerikanischer Militäreinsatz an Grenze zu Mexiko verlängert

  • Aktualisiert am

Amerikanische Grenzschützer an der Grenze zu Mexiko Bild: Reuters

Im Wahlkampf hatte Präsident Trump tausende Soldaten an die Südgrenze der Vereinigten Staaten geschickt. Sie sollen nun acht Monate länger bleiben als geplant und sich vor allem um „mobile Überwachung und Aufklärung“ kümmern.

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          Die Vereinigten Staaten verlängern ihren Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko bis Ende September. Das teilte das amerikanische Verteidigungsministerium in Washington am Montag mit. Ursprünglich war der Einsatz tausender Soldaten an der Grenze zu Mexiko bis zum 31. Januar begrenzt.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte die Truppenentsendungen an die Südgrenze in der Schlussphase des Wahlkampfs für die Kongresswahlen vom 6. November angeordnet. Er reagierte damit auf die Märsche von tausenden Menschen aus Zentralamerika in Richtung Vereinigte Staaten, die er als „Invasion“ und „Angriff auf unser Land“ anprangerte. Trump-Kritiker kritisierten die Truppenentsendung als Wahlkampfmanöver und Verschwendung von Steuergeldern.

          Das Verteidigungsministerium kündigte nun an, der Schwerpunkt des Militäreinsatzes werde sich auf „mobile Überwachung und Aufklärung“ verlagern. Die Streitkräfte würden außerdem Stacheldraht zwischen Grenzposten verlegen und weiterhin Luftunterstützung leisten.

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