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Amerikaner in Nordkorea : Pompeo spricht von gutem Treffen

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Freut sich: Mike Pompeo vor seinem Treffen mit Kim Jong-un Bild: AP

Das Treffen zwischen dem amerikanischen Außenminister und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un sei besser gewesen als das vorherige, heißt es. Die Verhandlungen über den Atomabbau brauchten aber noch lange.

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          Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat sich bei einem Kurzbesuch in Pjöngjang abermals mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un getroffen. Pompeo schrieb auf dem Weiterflug nach Südkorea im Kurzbotschaftendienst Twitter, der Besuch am Sonntag sei „gut“ gewesen. Es gebe weitere „Fortschritte“ zur Umsetzung der Vereinbarungen des Gipfeltreffens zwischen dem amerikanischen Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un im Juni.

          Es war Pompeos vierter Besuch in Nordkorea. Der Außenminister kam zu rund zweistündigen Gesprächen und einem Mittagessen mit Kim zusammen. Kim sprach nach den Beratungen von einem „netten Treffen“. „Es ist ein sehr schöner Tag, der eine gute Zukunft für beide Länder verspricht“, fügte der nordkoreanische Machthaber hinzu. Über die Inhalte der Beratungen wurde zunächst nichts bekannt. Ein amerikanischer Regierungsvertreter sagte, das Treffen sei „besser“ gewesen als das vorherige. Die Verhandlungen würden sich aber noch „lange hinziehen“.

          Pompeo will die Verhandlungen über den Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms voranbringen und das geplante zweite Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim vorbereiten. Am Samstag war er deshalb zunächst nach Japan gereist. Sein Ziel sei es, zwischen den einstigen Feinden Vereinigte Staaten und Nordkorea „ausreichend Vertrauen herzustellen“ und die Gipfel-Pläne voranzutreiben, sagte Pompeo auf dem Flug nach Tokio.

          In der japanischen Hauptstadt traf Pompeo mit Regierungschef Shinzo Abe zusammen. Er hoffe, mit seinen nordkoreanischen Gesprächspartnern über Vorschläge für Ort und Zeitpunkt des Trump-Kim-Gipfels beraten zu können, sagte Pompeo. Nach Beratungen in Südkorea will Pompeo auch noch nach China reisen.

          Trump und Kim waren im Juni in Singapur zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Der nordkoreanische Machthaber hatte bei dem Treffen in eine „Denuklearisierung“ seines Landes eingewilligt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen für den Prozess wurden aber nicht genannt, weshalb die Vereinbarung vielfach als zu vage kritisiert wird.

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