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Nach der Wahl in Amerika : Geheimdienstkoordinator erklärt Rücktritt

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Seit 2010 ist James Clapper der Koordinator der amerikanischen Geheimdienste. Bild: Reuters

Seit 2010 ist James Clapper Chef der amerikanischen Geheimdienste. Jetzt gab der Koordinator von NSA, CIA und Co. seinen Rücktritt bekannt. Aufgeben will er sein Amt aber erst im Januar.

          Der Chefkoordinator der amerikanischen Geheimdienste, James Clapper, hat seinen Rücktritt erklärt. Clapper teilte am Donnerstag vor dem Kongress in Washington mit, er habe sein Rücktrittsschreiben am Mittwochabend abgeschickt. Der langjährige Geheimdienstfachmann war vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama ernannt worden und hatte sein Amt 2010 angetreten.

          Nach Informationen der britischen Rundfunkanstalt BBC sagte er dem amerikanischen Geheimdienstausschuss, es habe sich „ziemlich gut“ angefühlt. Clapper sagte, er habe noch 64 Tage vor sich und verwies somit indirekt darauf, dass er noch so lange im Amt bleiben wird wie der amerikanische Präsident Obama.

          Es war bereits erwartet worden, dass der 75 Jahre alte Geheimdienstfachmann zurücktreten würde, sobald der designierte amerikanische Präsident Donald Trump seine eigenen Beamten ernennen würde. Mit seinem Rücktritt habe Clapper möglicherweise ein Zeichen an Trump und sein Team senden wollen, den Übergang schneller zu vollziehen, schreibt die BBC unter Bezugnahme auf Fachleute.

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