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Nach Rassismus-Vorwurf : Polizeichef von Ferguson tritt zurück

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Nach den tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Jugendlichen: Fergusons Polizeichef bei der Arbeit im August 2014 Bild: AP

Die tödlichen Schüsse auf einen schwarzen Jugendlichen und in Folge ein kritischer Bericht aus dem Justizministerium sind zu viel für Thomas Jackson. Der Chef der Polizei von Ferguson soll seinen Rücktritt eingereicht haben.

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          Der Polizeichef der amerikanischen Stadt Ferguson ist nach schweren Vorwürfen des Justizministeriums zurückgetreten. Das berichteten die „New York Times“ und der TV-Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Unklar sei, wann der Rücktritt von Thomas Jackson in Kraft trete.

          Ein weißer Polizist hatte in dem Vorort von St. Louis (Missouri) im Sommer 2014 den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen Michael Brown erschossen. Das amerikanische Justizministeriums warf der Polizei zudem kürzlich weit verbreitete rassistische Diskriminierung gegen Afro-Amerikaner vor. So sollen etwa Schwarze übermäßig häufig mit Geldstrafen belegt worden sein, um die städtischen Kassen zu füllen.

          Auch der Verwaltungschef der amerikanischen Stadt Ferguson, John Shaw, werde sein Amt abgeben, berichtete die Zeitung „St Louis Post-Dispatch“. Als „City Manager“ war Shaw seit acht Jahren weitgehend für die Finanzen verantwortlich.

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