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Krim-Krise : Nasa setzt Zusammenarbeit mit Russland aus

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Vorläufiges Ende einer gemeinsamen Mission: der amerikanische Astronaut Steven Swanson (links) und der russische Kosmonaut Alexander Skwortsow, Mitglieder der Crew für die nächste Mission zur internationalen Raumstation ISS, Ende März im Gespräch mit Angehörigen im kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur Bild: AP

Wegen der Annektion der ukrainischen Halbinsel Krim hat die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa die Zusammenarbeit mit Russland ausgesetzt – nur in einem Punkt nicht.

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          Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat die Beziehungen zu Russland ausgesetzt – mit Ausnahme der Zusammenarbeit bei der Internationalen Raumstation ISS. Wie das Online-Nachrichtenportal The Verge am Mittwoch unter Berufung auf ein internes Nasa-Papier berichtete, sind Nasa-Beschäftigten Reisen nach Russland untersagt, ebenso dürfen Russen keine Nasa-Einrichtungen besuchen. Außerdem werden E-Mail-Kontakte sowie Telefon- und Videokonferenzen unterbrochen.

          In dem online veröffentlichten Papier heißt es: „Angesichts Russlands andauernder Verletzung der ukrainischen Souveränität und territorialen Unversehrtheit hat die amerikanische Regierung bis auf weiteres entschieden, alle Nasa-Kontakte zu russischen Regierungsvertretern auszusetzen“, abgesehen von ausdrücklich genannten Ausnahmen.

          Nasa-Chef: Beziehungen zu Moskau unverändert

          Noch vor wenigen Tagen hatte Nasa-Chef Charles Bolden vor dem amerikanischen Kongress sein Vertrauen in die Raumfahrt-Partnerschaft zwischen Amerika und Russland bekräftigt. Und noch vor zwei Wochen hatte er gesagt, die Beziehungen zu Russland blieben trotz der anhaltenden Krise in der Ukraine unverändert. Seit dem letzten Flug eines Space Shuttles im Sommer 2011 sind die Vereinigten Staaten für bemannte Flüge zur ISS auf die russischen „Sojus“-Kapseln angewiesen. Pro Reise zahlt die Nasa gut 70 Millionen Dollar an Russland. Die neue amerikanische Raumkapsel „Orion“ wird erst in einiger Zeit voll einsatzbereit sein. Ein erster Testflug ist noch in diesem Jahr geplant.

          Beziehungen zu Russland „normal“: Das sagte Nasa-Chef Charles Bolden noch während Verhandlungen über den Etat der Nasa Ende März in Washington
          Beziehungen zu Russland „normal“: Das sagte Nasa-Chef Charles Bolden noch während Verhandlungen über den Etat der Nasa Ende März in Washington : Bild: AFP

          Die Russische Föderation hatte nach dem Umsturz in der Ukraine Ende Februar die Schwarzmeerhalbinsel Krim in ihr Staatsgebiet eingegliedert. Zudem zog Moskau Soldaten an der Westgrenze zur Ukraine zusammen. Die Nato setzte diese Woche die praktische Zusammenarbeit mit Moskau aus. Zugleich will die transatlantische Militärarallianz nach Angaben des Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen enger mit der Ukraine zusammenarbeiten. Nachbarländer der Ukraine wie Bulgarien, Ungarn, Rumänien und die Slowakei sind bereits Mitglieder der Nato, die Ukraine noch nicht.

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