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Dokumente freigegeben : NSA spähte auch Amerikaner aus

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Auch die Privatsphäre amerikanischer Bürger ist durch den Geheimdienst NSA massiv verletzt worden. Das berichten mehrere Zeitungen und Sender unter Berufung auf jüngst freigegebene Dokumente. Eine Bürgerrechtsorganisation hatte ihre Veröffentlichung erzwungen.

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          Der amerikanische Geheimdienst NSA hat nach jetzt freigegebenen Dokumenten massiv auch die Privatsphäre amerikanischer Bürger verletzt. Aus den Dokumenten zu schließen, die am Dienstag nach Klagen von Bürgerrechtsorganisationen veröffentlicht worden sind, wurden in großem Stil rechtswidrig Kommunikationsdaten von Amerikanern gesammelt. Das berichteten mehrere amerikanische Sender und Zeitungen am Dienstag (Ortszeit). Damit sei die Privatsphäre missachtet worden. Das Problem sei ungelöst geblieben, weil niemand in der NSA volles technisches Verständnis dafür gehabt habe, wie das System arbeite, schrieb die „Washington Post“.

          Die NSA habe dabei ihre eigenen internen Richtlinien verletzt, hieß es im TV-Sender CNN. Die Dokument besagten, dass die NSA-Mitarbeiter dem zuständigen Gericht - dem Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) - falsche Angaben über den Missbrauch gemacht hätten. Die „unzulässigen Aktivitäten“ bezögen sich auf den Zeitraum zwischen Mai 2006 Januar 2009.

          Der Nationale Geheimdienstdirektor James Clapper teilte in einer Erklärung nach CNN-Angaben mit, die freigegebenen Dokumente zeigten das Engagement der Regierung, „Fehler zu entdecken, zu korrigieren und zu berichten, die bei der Umsetzung technischer komplexer Aktivitäten bei der Sammlung von Geheimdienstinformationen vorkommen“.

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