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Chronologie : Terroranschläge in den Vereinigten Staaten

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Bei Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten haben Terroristen aus Amerika oder dem Ausland schon verheerende Gewalttaten begangen oder Anschläge versucht. Ein Überblick.

          2 Min.

          16. November 2012: Ein New Yorker Gericht verurteilt den aus Bosnien stammenden Adis Medunjanin zu lebenslanger Haft. Im Auftrag der Al Qaida wollte er 2009 zur Hauptverkehrszeit ein Blutbad in der New Yorker U-Bahn anrichten, wurde wenige Tage vor der geplanten Tat aber festgenommen.

          1. Mai 2010: Der pakistanische Einwanderer Faisal Shahzad will eine in einem Auto versteckte Bombe mitten im belebten Theaterviertel am Times Square in New York zünden. Der Sprengsatz explodiert aber nicht. Shazad wurde kurz danach festgenommen und im Oktober 2010 zu lebenslanger Haft verurteilt.

          25. Dezember 2009: Als „Unterhosenbomber“ wird der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab bekannt. Er schmuggelt Sprengstoff in der Unterhose an Bord und will eine Passagiermaschine mit 300 Menschen auf dem Weg von Amsterdam in die Vereinigten Staaten in die Luft sprengen. Eine Katastrophe beim Landeanflug auf den Detroiter Flughafen wurde nur verhindert, weil ein Zünder nicht funktionierte und Passagiere Abdulmutallab überwältigten. Wenige Tage später bekannte sich Al Qaida zu dem Anschlagsversuch.

          11. September 2001: An diesem Tag greifen 19 islamistische Terroristen Symbole amerikanischer Macht an und töten rund 3000 Menschen. Die Todespiloten steuern entführte Maschinen in die beiden Türme des World Trade Centers in New York und das Pentagon in Washington. Ein viertes gekapertes Flugzeug stürzt bei Pittsburgh (Pennsylvania) auf freiem Feld ab.

          4. Mai 1998: Der sogenannte Unabomber wird zu viermal lebenslanger Haft verurteilt. Der ehemalige Mathematikprofessor Theodore Kaczynski hatte zwischen 1978 und 1995 bei Paketbomben-Anschlägen 3 Menschen getötet und 23 verletzt. Das Kürzel „Una“ steht für „universities“ und „airlines“, weil die ersten Opfer für Universitäten und Fluggesellschaften arbeiteten.

          27. Juli 1996: Bei einer Bombenexplosion während der Olympischen Spiele in Atlanta (Georgia) gibt es 2 Tote und mehr als 100 Verletzte - eine Frau stirbt durch die Explosion, ein Mann durch Herzversagen. Der Serienstraftäter Eric Robert Rudolph hatte die mit Nägeln gefüllte Rohrbombe im Centennial Olympic Park gezündet. 2003 wurde er festgenommen und 2005 zu viermal lebenslanger Haft verurteilt. Rudolph musste sich auch für Anschläge auf ein Lesben-Lokal in Atlanta sowie Abtreibungskliniken in Sandy Springs (Georgia) und Birmingham (Alabama) verantworten.

          19. April 1995: Vor dem Alfred-P.-Murrah-Bundesgebäude in Oklahoma-City explodiert ein Kleinlaster mit mehr als zwei Tonnen einer hochexplosiven Mischung aus Dieselkraftstoff und Ammoniumnitrat. Die Detonation reißt 168 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Zudem gibt es mehr als 500 Verletzte. Der zwei Tage später gefasste Attentäter Timothy McVeigh gab als Motiv Hass auf die Regierung an. Sechs Jahre später wurde er hingerichtet. Sein als Komplize verhafteter Armeefreund Terry Nichols wurde zu 161 Mal lebenslänglich verurteilt.

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