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iPhone-Entschlüsselung : Richter stützt Apples Weigerung

  • Aktualisiert am

Eine Grundsatzfrage: Darf die amerikanische Regierung ein Unternehmen zwingen, ihre Produkte zu entschlüsseln? Bild: AP

Darf die amerikanische Regierung Apple zwingen, iPhone zu entschlüsseln? Ein Bundesrichter in New York hat nun entschieden.

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          Die amerikanische Regierung hat einen Rückschlag erlitten in ihrem Bestreben, den Technologie-Konzern Apple zu zwingen, mehrere iPhones zu entsperren. Ein Bundesrichter im New Yorker Bezirk Brooklyn wies den Antrag der Regierung zurück, das Unternehmen per Gerichtsbeschluss dazu zu veranlassen, ein Apple-Smartphone zu entschlüsseln, das in einem Drogenverfahren eine wichtige Rolle spielt. Dies geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die am Montag bekannt wurden.

          Die Regierung hatte den Zugriff auf das iPhone schon im Oktober beantragt. Dies geschah also Monate vor der Kontroverse um die Zugangscodes für das iPhone der toten islamistischen Attentäter im kalifornischen San Bernadino.

          In diesem Fall hatte Apple vor wenigen Tagen offiziell Einspruch gegen die Anordnung eingelegt, das iPhone eines Täters entsperren zu müssen. Der kalifornische Technologie-Riese argumentiert, dass ein solcher Zwang beispiellos sei und im ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung verbriefte Rechte verletze.

          Apple beruft sich dabei mit Blick auf die Entwicklung seiner Rechner-Codes auf die Redefreiheit, die in Amerika besonderes Gewicht hat und auch für Firmen gilt. „In dem Fall geht es nicht um ein einzelnes iPhone“, erklärte Apple. Auch andere Unternehmen wie Twitter, Facebook und Google unterstützen Apple.

          San Francisco : Apple erzielt Erfolg im Streit um iPhone-Entschlüsselung

          Die Bundespolizei FBI untersucht derzeit, ob die Attentäter von San Bernardino mit der Terror-Miliz IS in Kontakt standen. Dafür will das Justizministerium Apple per Gerichtsurteil zwingen, das iPhone eines Angreifers für die Ermittler zu entschlüsseln. Infolge des Anschlags im Dezember hatten zwei Islamisten 14 Menschen erschossen, bevor sie selbst von der Polizei getötet wurden.

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