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Amerika : Staatsanwaltschaft will Todesstrafe für Kinoschützen fordern

  • Aktualisiert am

Der Angeklagte in einer Anhörung im März in Centennial in Colorado Bild: Reuters

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen in einem Kino im amerikanischen Aurora, James Holmes, will die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe fordern. Das berichtete der Sender CNN am Montag zu Beginn einer Gerichtsanhörung.

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          Dem mutmaßlichen Kino-Amokläufer von Aurora droht möglicherweise die Todesstrafe. Der Sender CNN berichtete am Montag zu Beginn der Gerichtsanhörung in Centennial im Bundesstaat Colorado, die Staatsanwaltschaft wolle gegen den Angeklagten James Holmes noch am selben Tag die Todesstrafe fordern. Der junge Mann hatte im vergangenen Juli bei einer „Batman“-Filmpremiere in Aurora zwölf Kinobesucher erschossen.

          Unklar war zunächst, wie die Verteidigung reagieren würde. Es war erwartet worden, dass sie auf Unzurechnungsfähigkeit ihres Mandanten plädieren könnte. Der Beginn der eigentlichen Hauptverhandlung ist für Anfang August angesetzt. Der heute 25 Jahre alte Mann hatte auch 58 Kinozuschauer verletzt. Der Fall hatte ganz Amerika erschüttert.

          Bereits vor der Anhörung hatte die Staatsanwaltschaft einen Vergleich mit Holmes abgelehnt. Dieser wollte sich nach Angaben seiner Anwälte für schuldig bekennen - falls die Staatsanwaltschaft dafür auf die Todesstrafe verzichte.

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