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Telefonat mit Israel : Amerika fordert Gleichbehandlung der Palästinenser

  • Aktualisiert am

Außenminister Blinken am 30. März im State Department in Washington Bild: AP

Der amerikanische Außenminister Blinken hat von Israel die Gleichbehandlung der Palästinenser gefordert. Sie sollten ein gleiches Maß an Freiheit, Sicherheit und Wohlstand genießen wie Israelis.

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          Der amerikanische Außenminister Antony Blinken hat Israel zu einer Gleichbehandlung der Palästinenser aufgefordert. In einem Telefonat mit seinem israelischen Kollegen Gabi Aschkenasi am Freitag sagte Blinken laut seinem Sprecher, die Regierung von Präsident Joe Biden sei davon überzeugt, „dass Israelis und Palästinenser ein gleiches Maß an Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und Demokratie genießen sollten“.

          Zugleich kündigte Blinken den Angaben zufolge an, „alle Aspekte“ der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel zu stärken. Er begrüßte zudem die Abkommen Israels mit vier arabischen Ländern. Präsident Biden hat in der Nahost-Politik einen Kurswechsel eingeleitet: Seine Regierung nahm unter anderem die von seinem Vorgänger Donald Trump gestoppten Finanzhilfen für die Palästinenser wieder auf.

          Vor einigen Tagen stellte sie zudem klar, dass sie das Westjordanland als von Israel „besetzt“ einstuft. Biden steht auch der israelischen Siedlungspolitik deutlich kritischer gegenüber als Trump.

          Blinken hatte allerdings schon im Januar erklärt, dass Washington weiterhin zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels stehe. Er kündigte zudem an, Ziel der neuen amerikanischen Regierung sei eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.

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