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Philippinischer Präsident : Obama-Beschimpfer darf ins Weiße Haus

  • Aktualisiert am

Demonstranten protestieren vor der amerikanischen Botschaft in Manila gegen eine gemeinsame Militärübung des amerikanischen und des philippinischen Militärs. Bild: AP

Er nannte Obama einen „Hurensohn“ und verlangte den Abzug amerikanischer Truppen. Doch nun führt der philippinische Staatschef ein „angenehmes“ Telefonat mit Trump.

          Der künftige amerikanische Präsident Donald Trump hat den philippinischen Staatschef Rodrigo Duterte zu einem Besuch ins Weiße Haus eingeladen. Am Telefon haben sich die beiden „angenehm und lebhaft“ unterhalten, wie ein Berater Dutertes am Freitag sagte. Bei dem Gespräch, das nach seinen Angaben etwas mehr als sieben Minuten dauerte, soll es zu der Einladung für das kommende Jahr gekommen sein.

          Unterdessen hatten Demonstranten am Freitag vor der amerikanischen Botschaft in Manila gegen eine geplante gemeinsame Übung des amerikanischen und des philippinischen Militärs protestiert. Sie kritisierten Duterte dafür, seine eigenen Versprechen nicht einzuhalten.

          Duterte hatte die Vereinigten Staaten vor der Präsidentenwahl wiederholt kritisiert und mehrfach angekündigt, sein Land von dem einst engsten Verbündeten „trennen“ zu wollen. Erst im Oktober bei seinem Staatsbesuch in Japan hatte er abermals den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem südostasiatischen Inselstaat gefordert. Den scheidenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama beschimpfte er einmal als „Hurensohn“.

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