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Am Tag nach MH17-Absturz : Amerikanisches Spionageflugzeug floh vor russischem Kampfjet

  • Aktualisiert am

Schon im Juni kam es zum Aufeinandertreffen einer britischen Typhoon (links) mit zwei russischen SU-27-Kampfflugzeugen über der Ostsee Bild: dpa

Nach dem Absturz der Passagiermaschine in der Ostukraine lagen die Nerven blank: Um russischer Verfolgung zu entgehen, drang ein amerikanischer Aufklärer ohne Genehmigung in den Luftraum Schwedens ein.

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          Auf der Flucht vor einem russischen Kampfjet ist ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug ohne Genehmigung in schwedischen Luftraum eingedrungen. Ein Militärvertreter sagte dem Nachrichtensender CNN, das Flugzeug vom Typ RC-135 habe bei dem Manöver möglicherweise auch den Luftraum weiterer Länder verletzt.

          Der Vorfall ereignete sich am 18. Juli, einen Tag nach dem vermutlichen Abschuss der Malaysia-Airines-Maschine MH17 über der Ostukraine.

          Berichten zufolge hielt das amerikanische Flugzeug sich in internationalem Luftraum auf, um das russische Militär auszuhorchen. Die Russen hätten  begonnen, die Maschine per Festlandradar zu verfolgen, was einen ungewöhnlichen Schritt darstelle, und mindestens einen Abfangjäger geschickt.

          Um der Verfolgung möglichst schnell zu entgehen, habe die Besatzung sich entschlossen, durch schwedischen Luftraum zu fliegen, ohne die nötige Genehmigung zu haben. So etwas könne auch in Zukunft passieren, teilte das amerikanische Außenministerium laut CNN mit. Man sei in Kontakt mit Schweden, um auf künftige Fälle vorbereitet zu sein. Die schwedische Zeitung "Svenska Dagbladet" hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

          Die russische Seite hat bislang keinen Kommentar abgegeben.

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