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In einem Naturschutzgebiet : Trump-Regierung will Ölförderung in Alaska anschieben

  • Aktualisiert am

Donald Trump am Freitag in Washington Bild: AP

Vor dem Amtsantritt Joe Bidens im Januar 2021 will die Trump-Regierung noch Bohrrechte im „Arctic National Wildlife Refuge“ verpachten. Öl- und Gasfirmen sollen Gebote abgeben. Das Vorhaben ist seit Jahren umstritten.

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          Die Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump will in ihrer verbleibenden Amtszeit noch den Beginn der Förderung von Öl und Erdgas in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska ankurbeln. Das Innenministerium veröffentlichte am Montag einen Aufruf an Öl- und Gasfirmen, innerhalb von 30 Tagen Gebote für die Verpachtung der Bohrrechte abzugeben.

          Bei dem Gebiet handelt es sich um das Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten des Bundesstaats. Die Rechte könnten somit womöglich noch vor dem Amtsantritt des gewählten Präsidenten Joe Biden am 20. Januar verkauft werden.

          In dem Gebiet werden erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet; über eine mögliche Ausbeutung wird seit Jahrzehnten gestritten. Trumps Regierung machte den Weg für Bohrungen 2017 mit einer Gesetzesänderung frei. Zunächst sollen bis zu acht Prozent des Naturschutzgebietes für Bohrungen genutzt werden können, wie das Innenministerium im August erklärt hatte.

          Das Naturschutzgebiet umfasst insgesamt rund 80.000 Quadratkilometer, was mehr als der Fläche Bayerns entspricht.

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