https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/alan-kurdi-von-italienischer-kuestenwache-festgesetzt-16995173.html

Hilfsorganisation Sea-Eye : „Alan Kurdi“ abermals von italienischer Küstenwache festgesetzt

  • Aktualisiert am

Die Alan Kurdi in einem italienischen Hafen Bild: dpa

Das Rettungsschiff wird von den italienischen Behörden daran gehindert, wieder auszulaufen. Die Regensburger Seenotretter von Sea Eye haben angekündigt, dagegen Klage einzureichen.

          1 Min.

          Das bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer aktive Schiff „Alan Kurdi“ ist nach Angaben der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye erneut von der italienischen Küstenwache festgesetzt worden. Die Küstenwache habe für ihre Entscheidung unter anderem mangelnde Zertifikate angeführt, teilte Sea-Eye mit. Die Hilfsorganisation bezeichnete die abermalige Festsetzung des Schiffes als „politisch motiviert“ und „skandalös“.

          Die Organisation verwies auf ihrer Website darauf, dass deutsche und spanische Fachbehörden nach einer langen Werftpause die Einsatzbereitschaft der „Alan Kurdi“ attestiert hätten. „Sea-Eye wird gegen die erneute Festsetzung Klage einreichen.“

          Die „Alan Kurdi“ ist im Mittelmeer im Einsatz, um in Not geratene Flüchtlinge zu retten. Monat für Monat versuchen zahlreiche Menschen, in seeuntüchtigen Booten von Afrika über das Mittelmeer in die Europäische Union (EU) zu gelangen. Die Überquerung des Mittelmeers gilt als eine der gefährlichsten Flüchtlingsrouten der Welt.

          Weitere Themen

          UN widerspricht Moskau wegen AKW-Mission

          Ukraine-Liveblog : UN widerspricht Moskau wegen AKW-Mission

          Ukrainisches Parlament verlängert Kriegsrecht +++ Moskaus Pläne für Anschluss Donezks fortgeschritten +++ Selenskyj begrüßt Vorstoß zu EU-Visa-Verbot für Russen +++ Warnung vor „nuklearem Terrorismus“ an AKW +++ alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Stetige Gefahr: Bewohner auf der anderen Seite des Dnipro berichten von wiederholtem Beschuss vom Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja.

          Atomkraftwerk Saporischschja : Die Angst vor einem neuen Fukushima

          Im von den Russen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja gibt es von Tag zu Tag weniger Fachleute. Die geflüchteten Ingenieure machen sich Sorgen, was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.