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UN-Vollversammlung : Ägyptens Präsident: Araber offen für umfassenden Frieden in Nahost

  • Aktualisiert am

Ägyptens Präsident al Sisi spricht bei der UN-Vollversammlung in New York. Bild: Reuters

Al Sisi betont die Offenheit der Araber gegenüber einem Frieden in Nahost vor der UN-Vollversammlung. Damit reagiert der ägyptische Präsident auf Trumps Pläne in der Region.

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          Ägyptens Präsident Abd al Fattah al Sisi hat die Unterstützung seines Landes für einen Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern bekräftigt. „Araber sind offen für einen umfassenden Frieden“, sagte al Sisi am Dienstag in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in New York.

          In offensichtlicher Anspielung auf einen von der amerikanischen Regierung angekündigten Nahostplan sagte der Präsident, dass es eine Chance für eine neue Phase im Nahen Osten gebe. „Wir brauchen jedoch mutige Entscheidungen, mit denen die Rechte der Palästinenser wiederhergestellt werden“.

          Seit langem wird die Vorlage eines amerikanischen Friedensplans zur Lösung des Nahost-Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern erwartet. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte einen solchen Plan bereits vor seinem Amtsantritt im Januar 2017 angekündigt. Mit der Ausarbeitung betraute Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner.

          Die Palästinenser werfen der amerikanischen Regierung vor, auf der Seite Israels zu stehen und kein unparteiischer Vermittler zu sein. Die Palästinenserführung hat bereits erklärt, den Friedensplan in jedem Fall abzulehnen. Ägypten gilt als arabischer Vermittler in dem Konflikt.

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