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Somalia : Zwanzig Tote bei Anschlag auf Hotel in Mogadischu

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Die islamistische Al-Shabaab-Miliz hat in der somalischen Hauptstadt Mogadischu einen schweren Anschlag verübt. Etwa 20 Menschen wurden getötet - darunter mehrere Politiker.

          Bei einem Selbstmordanschlag auf ein beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben Islamisten bis zu 20 Menschen getötet. Unter den Opfern seien auch ein Parlamentarier und der stellvertretende Bürgermeister von Mogadischu, sagte der somalische Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan. Es wurde vermutet, dass noch mehr Politiker ums Lebens gekommen oder verletzt worden sind, da das Central Hotel in der Nähe des Präsidentenpalastes häufig von Abgeordneten und Ministern besucht wird.

          Der Angriff habe sich ereignet, als sich die Gäste gerade auf das Freitagsgebet in der Moschee des Hotels vorbereitet hätten, so Hassan. Zu der Tat bekannte sich die islamistische Al-Shabaab-Miliz, die seit Jahren die Regierung bekämpft.

          Zunächst hätten die Attentäter eine Autobombe direkt vor dem Hotel gezündet, anschließend sprengte sich offenbar ein weiterer Angreifer mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft. „Dies ist eine der tödlichsten Attacken der letzten zwei Jahre in Mogadischu“, sagte ein anderer Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte.

          Al Shabaab ist besonders im Zentrum und Süden Somalias aktiv. Obwohl die Miliz bereits 2011 von Truppen der Afrikanischen Union und Regierungssoldaten aus Mogadischu vertrieben worden war, verübt sie dort weiter Angriffe. Auch im Nachbarland Kenia verbreitet die Gruppe ihren blutigen Terror. Sie fordert den Abzug kenianischer Truppen aus Somalia.

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