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Somalia : Selbstmordanschlag auf UN-Konvoi

  • Aktualisiert am

Sicherheitskräfte versuchen den Brand nach dem Attentat in Mogadischu zu löschen. Bild: AFP

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist es zu einem schweren Selbstmordattentat gekommen. Ziel war ein Konvoi der Vereinten Nationen.

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          Bei einem Anschlag auf einen Konvoi der Vereinten Nationen in Somalia sind am Mittwoch vermutlich zahlreiche Menschen getötet oder verletzt worden. Wie viele Opfer es bei dem Selbstmordattentat in der Nähe des schwer bewachten Flughafens „Aden Ade International Airport“ in der Hauptstadt Mogadischu gab, sei noch unklar, sagten Sicherheitskräfte.

          Ein Sprecher der islamistischen Al-Shabaab-Miliz bekannte sich schon kurz nach dem Angriff in einem lokalen Rundfunksender zu dem Anschlag. Zeugen berichteten, sie hätten auch Schüsse gehört, die wahrscheinlich von Truppen der Afrikanischen Union (Amisom) abgefeuert worden seien. Somalische Sicherheitskräfte sperrten den Tatort weiträumig ab. Es waren zahlreiche Krankenwagen im Einsatz.

          Die Al Shabaab-Miliz kämpft schon seit Jahren gegen die Zentralregierung Somalias und verübt immer wieder schwere Anschläge, obwohl sie bereits 2011 weitgehend aus Mogadischu vertrieben worden war. Erst am Dienstag hatte die Gruppe abermals Nicht-Muslime im Nachbarland Kenia angegriffen und 36 Personen getötet. Die Extremisten fordern den Abzug kenianischer Truppen aus Somalia.

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