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Kampf gegen Islamisten : 228 Boko-Haram-Extremisten bei Kämpfen getötet

  • Aktualisiert am

Tschadische Soldaten in der strategisch wichtigen Grenzstadt Damask. Bild: Reuters

Soldaten aus Niger und Tschad haben in den vergangenen Tagen 228 Boko-Haram-Kämpfer in Nigeria getötet. Nach eigenen Angaben versuchen die Truppen den Grenzort Damask von der Islamisten-Miliz zurückzuerobern.

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          Soldaten aus dem Tschad und Niger haben in den vergangenen Tagen nach Militärangaben 228 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Boko Haram im benachbarten Nigeria getötet. Bodentruppen versuchten mit Unterstützung durch Luftangriffe den strategisch bedeutenden Grenzort Damask zurückzuerobern, teilten die Streitkräfte Nigers am späten Mittwochabend mit. Die sunnitischen Extremisten hatten Damask im nigerianischen Bundesstaat Borno im November erobert.

          Es war in der umkämpften Region nicht möglich, die von Niger genannte Opferzahl unabhängig zu bestätigen. Erst vor einer Woche hatte das westafrikanische Land angeben, innerhalb mehrerer Wochen 513 Boko-Haram-Kämpfer getötet zu haben. Anfang des Jahres hatte Niger nach ersten grenzüberschreitenden Angriffen von Boko Haram das Kriegsrecht über die Südprovinz Diffa verhängt.

          Boko Haram terrorisiert seit 2009 den Nordosten des ölreichen Nigerias. Die Extremisten wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten. Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe sind seither mehr als 13.000 Menschen umgekommen.

          Nach vermehrten Angriffen auf Ziele in den Nachbarstaaten haben der Tschad, Kamerun und Niger Tausende Soldaten zur Bekämpfung der nigerianischen Islamisten mobilisiert. Sie haben zuletzt viele Orte im Nordosten Nigerias zurückerobert.

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