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Nigeria : Mehr als 40 Menschen sterben bei Anschlägen

  • Aktualisiert am

Ermittler untersuchen einen der Tatorte, den Marktplatz von Maiduguri. Bild: AFP

In kurzer Abfolge werden im Norden Nigerias drei schwere Bombenanschläge verübt. Bei den Attacken in der Metropole Maiduguri kommen mehr als 40 Menschen ums Leben. Stehen abermals Islamisten hinter der Tat?

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          Mutmaßliche Islamisten der Terrorgruppe Boko Haram haben am Samstag in Nordnigeria in kurzer Abfolge drei schwere Bombenanschläge verübt. Augenzeugen und der örtlichen Regierung zufolge sollen dabei über 40 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Attacken ereigneten sich auf zwei Märkten und auf einem Busbahnhof in der Metropole Maiduguri.

          Bei einem der Anschläge sprengte sich offenbar eine Selbstmordattentäterin in die Luft. Auf dem Fischmarkt seien 21 Menschen gestorben und viele weitere verletzt worden, sagte der Lokalpolitiker Abubakar Modu. Die Frau habe die Bombe gleich am Eingang zu dem Markt gezündet, sonst wären noch mehr Menschen gestorben, meinte er.

          Auf einem anderen Markt seien bei einer ähnlichen Attacke 16 Menschen gestorben und auf dem Busbahnhof vier weitere, sagte ein anderer örtlicher Politiker, Ali Ibrahim.

          Es wird vermutet, dass abermals die islamistische Terrorgruppe Boko Haram verantwortlich ist, die vor allem rund um Maiduguri immer wieder Blutbäder anrichtet. Die Gruppe will in der Region einen Gottesstaat errichten und hat seit 2009 über 13.000 Menschen getötet. Jedoch wurde sie zuletzt vom Militär immer weiter zurückgedrängt.

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