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Kämpfe im Südsudan : Amerika: Bürger sollen das Land verlassen

  • Aktualisiert am

Evakuierung: Ein amerikanische Marine geleitet Botschaftsangehörige über das Flugfeld in Juba Bild: Reuters

Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, ihren konsularischen Dienst in Südsudan einzustellen. Ihre Bürger forderte Washington auf, aus Südsudan angesichts der Kämpfe auszureisen.

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          Angesichts der Kämpfe im Südsudan haben die Vereinigten Staaten alle ihre Bürger zum Verlassen des Landes aufgerufen. Für sie werde ein Flug in das „nahegelegenste sichere Land“ angeboten, erklärte die amerikanische Botschaft in der Hauptstadt Juba am Freitag. Zwei US-Militärmaschinen vom Typ KC-130 waren nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bereits aus der ugandischen Stadt Entebbe nach Juba geflogen, eine habe 20 Mitarbeiter der Botschaft nach Uganda ausgeflogen.

          Der konsularische Dienst der Botschaft werde am Samstag eingestellt, hieß es in der Erklärung weiter. Privatleute müssten dafür sorgen, dass sie gesichert zum Flughafen kämen. Eine Woche vor Weihnachten hatten die Vereinigten Staaten bereits einmal eine Evakuierungsaktion für hunderte Ausländer aus dem Südsudan organisiert. Neben ihnen brachten auch schon Äthiopien, Kenia, Uganda, Somalia und Großbritannien Staatsangehörige aus dem Sudan in Sicherheit.

          Am Freitag gab es abermals heftige Kämpfe um die Stadt Bor. Die südsudanesische Armee rückte nach eigenen Angaben auf die Hauptstadt des instabilen Bundesstaates Jonglei vor, die erst vor wenigen Tagen von den Rebellen eingenommen worden war. In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurden unterdessen Gespräche über eine Waffenruhe für den Südsudan aufgenommen.

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