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Frankreich bestätigt : Zwei in Mali entführte Journalisten tot

  • Aktualisiert am

Die beiden in Mali verschleppten französischen Reporter sind ermordet worden. Eine Journalistin und ihr Kollege von Radio France Internationale waren von Bewaffneten entführt worden.

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          Zwei am Samstag in Mali entführte französische Journalisten sind tot. Die Leichen seien gefunden worden, teilte die französische Regierung am Samstag mit. Eine Journalistin und ihr Kollege von Radio France Internationale (RFI) waren nach Angaben des Senders und malischer Sicherheitskreise am Mittag von Bewaffneten in Kidal im Nordosten des Landes verschleppt worden.

          „Ghislaine Dupont und Claude Verlon sind tot aufgefunden worden“, erklärte das Ministerium in Paris. Die französischen Geheimdienste setzten mit den malischen Behörden alles daran, die genauen Umstände aufzuklären, hieß es. Nach Angaben von RFI waren die beiden Franzosen für eine Reportage bei der Malischen Solidaritätsbank in Kidal, als sie entführt wurden. Die Stadt liegt 1500 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bamako und ist eine Hochburg der Tuareg.

          Am vergangenen Mittwoch sind vier französische Geiseln nach dreijähriger Geiselhaft in Niger freigelassen worden. Die Terrororganisation Al-Kaida im Maghreb hatte sie nahe der Stadt Arlit entführt. Dort fördert der französische Energiekonzern Areva Uranerz.

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