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Afrika-Politik : Lektionen aus dem Scheitern in Afghanistan

Aktuell richtig, aber laut dem Afrikabeauftragten Günter Nooke kein Zukunftsmodell: Bundeswehreinsätze wie hier in Mali Bild: dpa

Was kann man mit Soldaten und Geld erreichen? Diese Frage stellt sich nach dem Scheitern in Afghanistan auch für die Afrika-Politik wieder neu.

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          Nach dem desaströsen Ende der westlichen Afghanistan-Mission gerät nun Afrika in den Blick. Welche Konsequenzen ergeben sich für die deutschen und europäischen Bemühungen auf dem Kontinent? Schließlich sollen bislang vor allem in den Staaten südlich der Sahara mit dem Einsatz von Soldaten und Geld mehr Stabilität und Sicherheit geschaffen werden.

          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          „Die erste Lektion aus dem bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes ist sicher vernünftig – sich bei solchen Missionen realistische Ziele zu setzen“, sagt der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke. Er ist seit mehr als zehn Jahren einer der Motoren der deutschen Afrika-Politik und sagt dennoch im Gespräch mit der F.A.Z.: „Ich bilde mir nicht ein, dass ich Afrika wirklich verstehe.“

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