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Ägypten : Haftbefehle gegen Führer der Muslimbrüder

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Der Führer der Muslimbruderschaft, Muhammad Badie, bei einer Rede in Kairo nach der Absetzung von Präsident Mursi: Aufruf zur Gewalt? Bild: AP

Sie sollen zur Gewalt aufgerufen haben und stehen unter Mordverdacht: Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat die Verhaftung des Führers der Muslimbruderschaft, Muhammad Badie, und neun weiterer Funktionäre der islamistischen Organisation angeordnet.

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          Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch die Verhaftung des Führers der Muslimbruderschaft, Muhammad Badie, und neun weiterer Funktionäre der islamistischen Organisation angeordnet. Die Justiz wirft ihnen vor, ihre Anhänger am Montag zu Gewalt rund um die Kaserne der Republikanischen Garden im Norden Kairos angestachelt zu haben. Insgesamt würden 200 Verdächtige wegen der Zusammenstöße gesucht, bei denen mehr als fünfzig Menschen getötet wurden, hieß es.

          Sie sollen wegen des Verdachts des Mordes, Aufrufs zur Gewalt, unerlaubten Waffenbesitzes und Ruhestörung zunächst zwei Wochen in Untersuchungshaft genommen werden. Vertreter der Muslimbrüder lehnten am Mittwoch ein Angebot ab, sich an der Übergangsregierung zu beteiligen. Sie wollten nicht „gemeinsame Sache mit „Putschisten“ machen.

          Derweil kündigten die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuweit und Saudi-Arabien finanzielle Hilfen für die neue ägyptische Regierung in Höhe von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an. Die ägyptische Wirtschaft soll nach Darlegung Riads angesichts der derzeitigen Herausforderungen unterstützt werden. Der saudische König Abdullah hatte nach dem Sturz Muhammad Mursis als erstes Staatsoberhaupt Übergangspräsident Adli Mansur gratuliert.

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