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„Abenomics“ : Japan erwägt milliardenschweres Konjunkturpaket

  • Aktualisiert am

Japans Wirtschaft leidet unter dem Handelskonflikt zwischen Peking und Washington sowie einer schwachen globalen Nachfrage. Bild: AP

Mehr als 83 Milliarden Euro plant die Regierung in Tokio offenbar, um die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Das Geld soll unter anderem in die Infrastruktur des Landes fließen.

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          Die japanische Regierung erwägt die Auflage eines Konjunkturpakets im Volumen von umgerechnet voraussichtlich mehr als 83 Milliarden Euro. Mit zusätzlichen Ausgaben soll die Wirtschaft angekurbelt werden, berichtete die Zeitung „Nikkei“ am Samstag ohne Nennung von Quellen. Ministerpräsident Shinzo Abe sieht sich seit einiger Zeit mit Forderungen nach Konjunkturhilfen konfrontiert. Japans exportorientierte Wirtschaft leidet unter dem Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie einer schwachen globalen Nachfrage.

          Die Regierung werde das Paket nach Koalitionsberatungen demnächst festzurren, berichtete „Nikkei“. Vorgesehen seien Ausgaben im Bereich der Katastrophenhilfe, der Infrastruktur und Maßnahmen, die Unternehmen dabei helfen sollen, die Produktion zu erhöhen. Finanziert werden soll das Paket dem Bericht zufolge zum Teil über die Ausgabe weiterer Anleihen. Lücken sollen über Steuereinnahmen gedeckt werden.

          Beim Finanzministerium in Tokio war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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