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„Charles de Gaulle“ : 50 Corona-Fälle auf französischem Flugzeugträger

  • Aktualisiert am

Frankreichs Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ im November 2018 vor der Küste von Toulon Bild: dpa

Drei Seeleute sind schon ausgeflogen worden. Wie das Virus an Bord gekommen ist, ist noch unklar. Das Kriegsschiff ist derzeit im Atlantik mit Kurs auf seinen Heimathafen Toulon.

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          Auf dem französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ haben sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Paris 50 Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Drei der betroffenen Seeleute seien mit einem Hubschrauber nach Portugal und dann in ein Krankenhaus in der südfranzösischen Küstenstadt Toulon gebracht worden, teilte das Ministerium am Freitag auf Twitter weiter mit. Ein Team des Gesundheitsdienstes der Streitkräfte mit zwei Epidemiologen befinde sich an Bord. Ziel sei es, die Ansteckungskette nachzuvollziehen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

          Angaben dazu, wie das Virus Sars-CoV-2 auf das Schiff gelangen konnte, machte das Ministerium zunächst nicht. Insgesamt seien 66 Menschen getestet worden. Als Präventivmaßnahme seien außerdem Masken an alle Mitarbeiter verteilt worden, erklärte das Ministerium. Das Schiff hat rund 1200 Besatzungsmitglieder. Die „Charles de Gaulle“ befindet sich derzeit im Atlantik und ist auf dem Weg zurück ins Mittelmeer zu ihrem Heimathafen Toulon.

          Zuletzt hatten sich auf dem amerikanischen Flugzeugträger „USS Theodore Roosevelt“ mehr als 400 der 4000 Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Das hatte wiederum zur Abberufung des Kapitäns und dem Rücktritt des zuständigen Staatssekretärs in Washington geführt.

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