https://www.faz.net/-gpf-97c6i

Grenzschutzagentur Frontex : 2017 kamen deutlich weniger Flüchtlinge illegal in die EU

  • Aktualisiert am

Im März 2016 erreichen Migranten und Flüchtlinge an Bord eines Patrouillenbootes der Grenzschutzagentur Frontex den Hafen der griechischen Insel Lesbos Bild: AFP

Im vergangenen Jahr sind knapp 205.000 Flüchtlinge und Migranten illegal in die EU eingereist – deutlich weniger als noch im Jahr zuvor. Wenig überraschend: Besonders groß war der Rückgang auf der östlichen Mittelmeerroute über die Türkei nach Griechenland.

          1 Min.

          Die Zahl der illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge und Migranten ist nach Angaben der Grenzschutzagentur Frontex 2017 um 60 Prozent zurückgegangen. Insgesamt seien im vergangenen Jahr noch knapp 205.000 Menschen über die verschiedenen Flüchtlingsrouten gekommen, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri am Dienstag in Brüssel. 2016 seien es rund 511.000, zur Hochzeit der Migrationsbewegung 2015 sogar rund 1,8 Millionen Menschen gewesen.

          Mit mehr als 80 Prozent war der Rückgang den Angaben zufolge auf der östlichen Mittelmeerroute über die Türkei nach Griechenland besonders groß. Die EU hatte im März 2016 einen Flüchtlingspakt mit der Türkei geschlossen. Auch auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien sei die Zahl der illegal Eingereisten seit Sommer rückläufig. Über diesen Weg kamen jedoch noch immer knapp 120.000 Menschen. Gestiegen sei die Zahl der illegalen Grenzübertritte hingegen auf der westlichen Mittelmeerroute. „Spanien ist jetzt unter hohem Druck“, sagte Leggeri.

          Weitere Themen

          Schon wieder Ärger mit dem Buch

          FAZ Plus Artikel: Plagiatsvorwurf gegen Laschet : Schon wieder Ärger mit dem Buch

          Laschets Buch hat ihn schon einmal in Schwierigkeiten gebracht – wegen einer Spendenquittung. Jetzt geht es um eine fehlende Quellenangabe. Der Plagiatsprüfer Martin Heidingsfelder wandte sich mit einem großen Fragenkatalog an den Kanzlerkandidaten der Union.

          Nichtgeimpfte sollen Tests künftig selbst zahlen Video-Seite öffnen

          Scholz : Nichtgeimpfte sollen Tests künftig selbst zahlen

          SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht sich in der Gesprächsreihe „Brigitte Live“ für Tests für Reiserückkehrer aus. Dabei betont er auch, dass freiwillig Nichtgeimpfte ihre Tests „dann irgendwann selber zahlen müssen.“

          Topmeldungen

          Unions-Kanzlerkandidat Laschet im Juni in Düsseldorf

          Plagiatsvorwurf gegen Laschet : Schon wieder Ärger mit dem Buch

          Laschets Buch hat ihn schon einmal in Schwierigkeiten gebracht – wegen einer Spendenquittung. Jetzt geht es um eine fehlende Quellenangabe. Der Plagiatsprüfer Martin Heidingsfelder wandte sich mit einem großen Fragenkatalog an den Kanzlerkandidaten der Union.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.