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Russischer Luftangriff : Laut Moskau rund 200 Kämpfer in Syrien getötet

  • Aktualisiert am

Ein syrisches Kind begutachtet die Schäden nach einem Luftangriff, der angeblich von russischen Kampfflugzeugen durchgeführt wurde (Archivbild vom März 2021). Bild: dpa

Ziel sei ein Stützpunkt von „Terroristen“ nordöstlich der Stadt Palmyra gewesen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem zehn Jahre währenden Krieg in Syrien sind nach letzter Zählung 387.000 Menschen gestorben.

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          Das russische Militär hat nach eigenen Angaben „rund 200 Kämpfer“ bei einem Luftangriff in Syrien getötet. Ziel sei ein Stützpunkt von „Terroristen“ nordöstlich der Stadt Palmyra gewesen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag im Onlinedienst Facebook mit. Bei mehreren Bombardements seien dort „zwei Unterschlupfe zerstört“ worden.

          Dabei seien auch 24 Fahrzeuge, ausgestattet mit schweren Maschinengewehren und etwa 500 Kilogramm Munition und Materialien zur Herstellung von Sprengsätzen zerstört worden, hieß es weiter. Wann sich der Angriff genau ereignete und welche Gruppe betroffen war, blieb unklar. In der Wüstenstadt Palmyra mit ihren antiken Stätten hatte sich lange die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat aufgehalten.

          Der seit zehn Jahren herrschende Bürgerkrieg in Syrien hat sich inzwischen zu einem internationalen Stellvertreterkonflikt ausgeweitet, durch den mehr als 387.000 Menschen starben. Russland unterstützt dabei seit 2015 den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.

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