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Ende von Waffenruhe : 14 Tote bei Angriffen auf Kontrollposten in Afghanistan

  • Aktualisiert am

Afghanische Soldaten an einem Kontrollposten in der Nähe von Kabul im April (Symbolbild) Bild: Reuters

Bei zwei Angriffen auf die afghanische Armee sind jeweils sieben Soldaten getötet worden. Die Angreifer sollen ebenfalls Verluste erlitten haben. Bekannt hat sich niemand zu den Attacken.

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          In Afghanistan flammt die Gewalt nach einer dreitägigen Waffenruhe am Ende des Fastenmonats Ramadans wieder auf: Bei Angriffen wurden mindestens 14 afghanische Sicherheitskräfte getötet, wie Provinzpolitiker am Donnerstag sagten. Zu den Angriffen bekannte sich zunächst niemand, in beiden betroffenen Provinzen sind aber die islamistischen Taliban aktiv.

          In der Provinz Parwan nördlich der Hauptstadt Kabul wurden sieben Soldaten bei einem Überfall auf einen Kontrollposten getötet, sagte die Sprecherin der Provinzregierung, Wahida Schahkar. Sie schrieb die Tat den Taliban zu, diese hätten ebenfalls „Verluste“ erlitten. In der umkämpften Westprovinz Farah seien sieben Polizisten bei einem Angriff getötet worden. Bei beiden Attacken sollen Truppen gefangen genommen worden sein.

          Zum Fest des Fastenbrechens Eid al-Fitr hatten die Taliban am Samstag eine dreitägige Waffenruhe verkündet. Die Regierung folgte der Ankündigung, auch um die geplanten Friedensverhandlungen mit den Taliban voranzutreiben. Der Beginn der Gespräche war im Streit über einen Gefangenenaustausch ins Stocken geraten. Viele hofften im Land, dass die Waffenruhe anhält.

          Am 29. Februar hatten die Vereinigten Staaten mit den Taliban ein Abkommen unterzeichnet, das einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen vorsieht. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr abgelehnt hatten. Die Vereinbarung sieht einen Gefangenenaustausch vor und soll den Weg für Friedensgespräche ebnen. Bis zu 5000 Taliban sollten im Tausch gegen 1000 von den Rebellen festgehaltene Gefangene freikommen.

          Die afghanische Regierung ließ in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben 1000 inhaftierte Taliban frei, seit dem Abkommen insgesamt 2000. Die Taliban haben ihrerseits laut Regierung rund 100 Sicherheitskräfte auf freien Fuß gesetzt.

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