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Italienisches Regierungs-Aus : Contes Abrechnung

In diesem Punkt hat der zurückgetretene Ministerpräsident recht: Neuwahlen in einem hochverschuldeten Land zu dem Zeitpunkt erzwingen zu wollen, zu dem der Haushalt aufgestellt werden muss, ist ein Spiel mit dem Feuer.

Johnson und der Brexit : Die Grenzfrage als Test

Johnsons Regierung betont plötzlich ihre Entschlossenheit, ein Abkommen mit der EU zu erzielen. Doch was der Premierminister als „alternative Vereinbarungen“ vorschlägt, ist heiße Luft.

Mietpreisbremse : Gebremstes Eigentum

Das Eigentum ist nicht unantastbar: Es ist ein Kind seiner Zeit und kann geschaffen, beschränkt und auch entzogen werden. Aber nur auf der Grundlage der beschlossenen freiheitlichen Ordnung – und nicht nach Gutdünken des Zeitgeistes.

Klimaschutz : Die Politik muss es ohne Greta schaffen

Greta Thunberg ist zum Idol für die Klimaschutzbewegung geworden. Das ist ihr Verdienst. Aber die mediale Aufregung um die junge Schwedin ist auch ein Problem.

Zukunft der Koalition : Heißer Herbst

Die Koalition versucht zur „Halbzeitbilanz“ im Dezember zu retten, was noch zu retten ist. Nun entscheidet auch die Wahl des neuen SPD-Vorsitzenden über ihre Agenda.

Ministererlaubnis : Wider den Wettbewerb

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat eine Ministererlaubnis für das Gemeinschaftsunternehmen von Miba und Zollern erteilt. Er hat damit einen Präzedenzfall geschaffen.

Hongkong und China : Weniger Weichspüler

Die Demonstranten in Hongkong lassen sich von Peking nicht einschüchtern, im Gegenteil. Auch die EU sollte ihre Interessen gegenüber China endlich klarer vertreten.

Maaßen und die CDU : Armer Kretschmer

Nicht nur, dass Hans-Georg Maaßen seine Bekanntheit gegen die Bundespartei und „Merkel“ wendet: Er kritisiert auch noch den von der AfD bedrängten Spitzenkandidaten der CDU in Dresden. Michael Kretschmer ist nicht zu beneiden.

Bahnfahren für Soldaten : Ein Ruck für die Bundeswehr

Dass Soldaten künftig gratis Bahn fahren dürfen, dürfte die Sichtbarkeit der Bundeswehr erhöhen. Trotzdem kann das nur ein erster Schritt auf einem sehr langen Weg sein.
Breivik vor den Staatsanwälten Inga Bejer Engh und Svein Holden

Breivik-Prozess : Im Zweifel für die Anstalt

Der Prozess gegen Anders Behring Breivik geht zu Ende. Die Staatsanwaltschaft hält den Massenmörder für nicht zurechnungsfähig. Doch Breivik will schuldig gesprochen werden.
Will verurteilt werden: Breivik am Mittwoch im Gericht

Breivik-Prozess : Der Wahnsinn des Bösen

Am Donnerstag und Freitag werden Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussplädoyers im Prozess gegen Anders Behring Breivik halten. Dabei geht es auch um die Schuldfähigkeit des Massenmörders.
Das hat Scheuer vergessen: Klimmzugstangen an Busbahnhöfen.

Fraktur : Anreize und Verbote

Warum die SPD vor den Schicksalswahlen im Osten ins Fitnessstudio sollte – und ein Besuch dort ohnehin das Ermutigendste ist, was man in diesem von nachlassendem Wachstum geschundenen Land tun kann.

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  • Anders Behring Breivik vor Gericht in Oslo: Der Prozess gegen den rechtsradikalen Attentäter von Utøya nimmt Einfluss auf das politische Leben in Norwegen

    Norwegen : Zwischen Ausnahme und Alltag

    Während in Oslo die Überlebenden von Utøya aussagen, geht das politische Leben in Norwegen weiter. Ausgerechnet die vom Massenmörder Breivik angegriffene Arbeiterpartei hat es dabei immer schwerer.
  • Der von Breivik gefälschte Polizeiausweis

    Breivik-Prozess : Auf den schmalen Pfaden des Rechts

    Die Akteure im Osloer Breivik-Prozess haben ihre Linien gefunden. Dabei teilen Breiviks Anwälte ihr Ziel, den Angeklagten als straffähig darzustellen, ausgerechnet mit den Vertretern der Nebenklage.
  • „Wir werden zusammenleben wie Brüder und Schwestern“: Gesangsstunde im Zentrum der norwegischen Hauptstadt

    Protest gegen Breivik : Oslo singt gegen den Hass an

    In Oslo haben 40.000 Menschen gegen Anders Behring Breivik und seine rechtsextremen Thesen demonstriert. Gemeinsam sangen sie ein dem Terroristen verhasstes Kinderlied.
  • Tränen im Gerichtssaal: Nach den Schilderungen von Eivind Dahl Thorsen können sich einige Zuschauer nicht zurückhalten

    Breivik-Prozess : Opfer schildert Attentat

    Eivind Dahl Thoresen leidet noch heute unter den Spätfolgen des Attentats in Oslo. Mit ruhigen Worten schildert das Opfer des Bombenanschlags im Breivik-Prozess die Geschehnisse. Die Zuschauer weinen, der Angeklagte zeigt sich unbeeindruckt.
  • Ein Polizeibeamter schildert seine Erlebnisse nach dem  Autobombenanschlag, im Hintergrund Breivik

    Norwegen : Zeugenaussagen im Breivik-Prozess

    Am Dienstag ist der Prozess gegen den Massenmörder Breivik mit Zeugenaussagen fortgesetzt worden. Zeugen schilderten zunächst die Umstände des Anschlags im Regierungsviertel von Oslo.
  • Rechtsbeistand: „Ich habe in diesem Fall meine Seele verschenkt“, sagte Geir Lippestad (Mitte), Kopf von Breiviks Verteidigerteam, über sein Mandat

    Prozess gegen Anders Breivik : Das Grauen im Gerichtssaal

    Der Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik wühlt nicht nur die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer auf. Seine Anwälte suchen keine mildernden Umstände. Wie könnte das auch gehen?
  • Wie mit einem Massenmörder umgehen? Darüber rätseln viele in Norwegen auch nach dem Urteil weiter

    Prozess in Norwegen : Breivik plante weitere Anschläge in Oslo

    Anders Behring Breivik wollte nach eigener Aussage zwei weitere Bombenanschläge sowie ein zusätzliches Massaker in Oslo verüben. Jahrelang habe er für sein mörderisches Vorhaben trainiert - mit Computerspielen und in einem Schießklub.
  • Die Sicht der Opfer: Ein Mann, der die Schüsse auf Utøya überlebt hat, gibt während einer Gerichtspause ein Interview.

    Breivik-Prozess : Im Angesicht des Grauens

    Für die Hinterbliebenen und Verletzten ist der Prozess gegen den Attentäter von Oslo und Utøya oft eine Qual. Nicht alle können die Tiraden Breiviks ertragen. Einige aber zwingen sich dazu.
  • Breivik-Prozess : „Nur Freispruch oder Todesstrafe wären gerecht“

    Es könne nur zwei gerechte Urteile für ihn geben - Freispruch oder Todesstrafe - alles andere wäre „erbärmlich“: Anders Behring Breivik verhöhnt die norwegische Justiz und weigert sich, Auskunft über seine Kontakte in die rechtsextremistische Szene zu geben.
  • Breivik am Dienstag auf dem Weg zum Zeugenstand

    Breivik-Prozess : Die Wahnwelt des Tempelritters

    Hass, Hölle, Irrsinn: Breivik verliest in Oslo seine Erklärung, in der er sich und seine Taten rühmt. Während das Gericht über die Befangenheit eines Schöffen berät, lächelt er zufrieden in die Kamera.
  • Breivik-Prozess in Oslo : „Ich würde das wieder tun“

    Der geständige Massenmörder Breivik hat seine Attentate vom vergangenen Sommer verteidigt. Er habe gehandelt, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. Zuvor war am zweiten Prozesstag ein Laienrichter wegen Befangenheit ausgeschlossen worden.
  • Norwegen : Das kranke Böse vor Gericht

    Ein Teufel - oder nur ein besonders brutaler Verbrecher? Norwegen arbeitet sich seit fast acht Monaten am Massaker und den Anschlägen des selbsternannten Kreuzritters Anders Behring Breiviks ab. Jetzt beginnt in Oslo der Prozess gegen ihn.
  • „Breivik trifft Wilders“ : Sprechen statt morden

    Theodor Holman polarisiert mit seinem Lesedrama „Breivik trifft Wilders“. Er fühle sich verwandt mit dem Mörder, bekannte der Kolumnist. Dennoch trifft er in den Niederlanden auf erstaunlich viel Verständnis.
  • Prozess gegen Breivik : Vor Gericht

    Der Fall Breivik ist kein Grund, um an der europäischen Strafordnung zu zweifeln, die die Todesstrafe ausschließt. Sollte er zurechnungsfähig sein, wird er sich eines Tages seinem Massenmord stellen müssen. Das wird für ihn schwer erträglich werden.
  • Prozess gegen Attentäter Breivik : Verbrechen und Strafe

    Vieles hat die norwegische Justiz unternommen, damit der Prozess gegen den Attentäter von Oslo und Utøya nicht zu sehr zum Zirkus des Grauens gerät. Die Monstrosität des Verbrechens aber lässt einen normalen Prozess kaum zu.