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Assad in Bedrängnis : Damaskus verhandelt mit arabischen Staaten

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Unterstützung für den Präsidenten: Anhänger Assads am Montag in Damaskus Bild: AFP

Den Gesprächsfaden mit den arabischen Regierungen will Baschar al Assad nicht abreißen lassen - wirkliche Gesprächsbereitschaft zeigt er vor dem Sondertreffen der Arabischen Liga am Mittwoch aber auch nicht.

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          Die syrische Führung will nicht auf die Forderungen der Arabischen Liga nach einem Ende des Militäreinsatzes gegen die Protestbewegung eingehen. Trotzdem bemüht sich das Regime von Präsident Baschar al Assad, den Gesprächsfaden mit den arabischen Regierungen nicht abreißen zu lassen.

          Der algerische Außenminister Murad Medelsi äußerte laut der staatlichen algerischen Nachrichtenagentur die Hoffnung, bis zur nächsten Sondersitzung der arabischen Außenminister am Mittwoch in Kairo eine Einigung mit Syrien zu erreichen. Die regierungsnahe syrische Tageszeitung „Al-Watan“ schrieb Dienstag, Damaskus wolle den arabischen Außenministern Vorschläge unterbreiten. Dem Vernehmen nach fordert Assad auch, „dass der Medienkrieg gegen Syrien beendet wird“.

          Ein Treffen zwischen Syriens Außenminister Walid al Muallim und einer Gruppe arabischer Außenminister unter Leitung des qatarischen Ministers Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani war am Montagabend ohne Ergebnis beendet worden. Die Minister hatten von Syrien gefordert, die Armee aus den Protesthochburgen abzuziehen, alle mutmaßlichen Regimegegner freizulassen und in Kairo einen Dialog mit der Opposition zu beginnen. Die syrische Seite stimmte diesem Forderungskatalog zunächst nicht zu und verlangte Änderungen.
          Die Protestbewegung schätzt, dass seit Beginn der Demonstrationen gegen Assad im vergangenen März bereits mehr als 4000 Menschen getötet wurden. Die syrische Führung bezeichnet die Regimegegner als „bewaffnete Terrorbanden“.
           

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