Armutseinwanderung :
Empörung in Deutschland über EU-Studie

Lesezeit: 2 Min.
In Frankfurt übernachten osteuropäische Gruppen in Schlaflagern
Äußerungen der EU-Kommission, dass die deutschen Sozialkassen durch Einwanderer aus Osteuropa nicht belastet würden, macht Berliner Politiker wütend. Hans-Peter Uhl (CSU) spricht von einer „unverschämten Realitätsverweigerung“ und „Frivolität erster Güte“.

Verwundert und empört haben deutsche Institutionen und Politiker auf Äußerungen der EU-Kommission reagiert, denen zufolge die stark angestiegene Einwanderung aus Ländern wie Bulgarien und Rumänien deutsche Sozialkassen nicht belasten, sondern im Gegenteil dem deutschen Wohlstand nützen. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, nannte diese Äußerung eine „unverschämte Realitätsverweigerung“ und „eine Frivolität erster Güte“. Manche EU-Kommissare seien von der Realität „so weit entfernt, wie der Mond von der Erde“.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.