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Gedenken an den Holocaust : Elie-Wiesel-Auszeichnung an Merkel verliehen

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Angela Merkel (CDU) will das Gedenken an den Holocaust bewahren. Bild: dpa

Die Bundeskanzlerin erhält die höchste Auszeichnung des amerikanischen Holocaust-Museums für ihr Engagement gegen das Vergessen.

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          Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Montag in Washington der Elie-Wiesel-Preis 2017, die höchste Auszeichnung des Holocaust-Museums in den Vereinigten Staaten, verliehen worden. Die Kanzlerin bedankte sich per Videobotschaft für die ihr zuteilgewordene Ehre.

          Elie Wiesel sei ein eindringlicher Mahner gegen das Vergessen gewesen, sagte Merkel in ihrer Dankesrede. Den Opfern der Schoah sei unermessliches Leid zugefügt worden. „Nur im Bewusstsein der immerwährenden Verantwortung Deutschlands für den Zivilisationsbruch der Schoah kann eine gute Zukunft gestaltet werden“, so Merkel.

          Das US Holocaust Museum hatte bereits am vergangenen Donnerstag Merkels Wirken für die Erinnerung gewürdigt. „Kanzlerin Merkel hat eine standhaftes Bekenntnis darin an den Tag gelegt, die Bewahrung des Gedenkens an den Holocaust zu einer vordringlichen Aufgabe in Deutschland zu machen“, erklärte der Vorsitzende Tom Bernstein für das Museum in Washington. Die Preisverleihung fand am Holocaust-Gedenktag Jom haSho’a statt.

          Der Preis war 2011 ins Leben gerufen worden. Er ist nach dem Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel benannt. In den Preis eingraviert ist ein Satz aus der Nobel-Rede Wiesels: „Ein anständiger Mensch kann einen Unterschied machen.“ Wiesel starb 2016 im Alter von 87 Jahren.

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