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Amerika : Schlaglichter der Clinton-Ära

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Acht Jahre hat Bill Clinton die Vereinigten Staaten regiert und die Weltpolitik mitbestimmt. FAZ.NET stellt die Schlaglichter seiner Präsidentschaft zusammen.

          Acht Jahre hat Bill Clinton die Vereinigten Staaten regiert und die Weltpolitik mitbestimmt. FAZ.NET stellt die Schlaglichter seiner Präsidentschaft zusammen.

          Januar 1993: Kurz nach seiner Amtseinführung erklärt der neue Präsident Bill Clinton, bekennende Homosexuelle dürften künftig Militärdienst leisten, und löst damit einen Proteststurm auf. Am Ende setzt sich die Regelung durch, dass Bewerber nicht nach ihrer sexuellen Neigung gefragt werden - aber auch nicht drüber reden sollten.

          August 1993: Der demokratisch dominierte Kongress verabschiedet Clintons Etatgesetz, das das immense Haushaltsdefizit reduzieren soll.

          September 1993: Israels Premier Jitzhak Rabin und PLO-Vorsitzender Jassir Arafat unterschreiben im Weißen Haus die „Grundsatzerklärung von Washington“.

          Januar 1994: Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) mit Kanada und Mexiko tritt in Kraft.

          August 1994: Die von Hillary Clinton mit konzipierte Gesundheitsreform wird im Kongress abgelehnt.

          November 1994: Die Kongresswahlen bringen in beiden Häusern eine republikanische Mehrheit. Im Repräsentantenhaus stellen die Republikaner mit Newt Gingrich erstmals seit 40 Jahren den Speaker. Clinton muss bis zuletzt mit geteilter Regierungsverantwortung leben.

          November 1995: Da sich Präsident und Kongress nicht über die Haushaltsgesetze einigen können, muss Clinton für sechs Tage die meisten Bundesbeamten in den Zwangsurlaub schicken.

          Dezember 1995: Der Vertrag von Dayton beendet den Bosnien-Krieg.

          August 1996: Clinton unterschreibt einen mit dem Kongress ausgehandelten Gesetzentwurf zur Reform des Sozialsystems.

          Juli 1997: Kongress und Präsident einigen sich über ein Gesetz, dass ausgeglichene Bundeshaushalte vorschreibt und einen mittelfristigen Plan zum Abbau der Staatsschulden bis 2002.

          April 1998: Unterzeichnung des Karfreitagsabkommen zwischen den nordirischen Bürgerkriegsparteien.

          1998: Nach monatelangen Streit um Clintons Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky wird ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

          Februar 1999: Der Senat lehnt die Amtsenthebung ab, rügt aber den Präsidenten für sein Fehlverhalten.

          März 2000: Die wirtschaftliche Wachstumsphase dauert nunmehr seit neun Jahren an - die längste Zeit in der amerikanischen Geschichte.

          April 2000: Die Arbeitslosenrate sinkt unter vier Prozent.

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