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Einsatz im Persischen Golf : „Es ist hart hier draußen“

Bild: FAZ.NET

Das Leben an Bord des amerikanischen Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ ist entbehrungsreich. Alkohol ist verboten, die Arbeit zum Teil sehr gefährlich. Doch die Mannschaft steht noch vor ganz anderen Herausforderungen, denn in Syrien drohen Kampfhandlungen mit türkischen Soldaten.

          10 Min.

          Die C-2 neigt sich zur Seite und verliert rasch an Höhe. Wie einen Korkenzieher dreht der Pilot den Militärtransporter mit seinen beiden Propellern in engen Spiralen hinab. Ein paar Runden kreist der jahrzehntealte Versorger noch über der hellblauen See. Dann geht das Licht im Laderaum an. Die beiden Flugbegleiter vor der Heckklappe der „Greyhound“ winken mit ihren Händen: „Auf geht’s, auf geht’s“, rufen sie durch den Lärm hindurch in Richtung der Handvoll Passagiere. Kurz darauf durchfährt das Flugzeug ein Schlag. Der kontrollierte Aufprall fühlt sich wie ein Unfall an. Seine Wucht drückt Crew und Passagiere erst fest gegen ihre Anschnallgurte, dann presst die Bremskraft sie tief in die abgeschabten Metallsitze. Binnen drei Sekunden ist die über 240 Stundenkilometer schnelle Greyhound zum Stehen gekommen.

          Während sich ihre Flügel wie bei einer Libelle zusammenfalten, öffnet sich langsam die Heckklappe und gibt den Blick frei auf Kampfflugzeuge und Hubschrauber. Im Gänsemarsch geht es über das Flugdeck, hindurch zwischen Raketen und Bomben, hinter das Deckshaus mit der meterhohen Schiffsnummer („71“) und eine Treppe hinab. Dort öffnet sich ein Schott, und es geht hinein in ein unüberschaubares Labyrinth aus Decks und Schotts, Gängen und Steiltreppen: den stählernen Bauch des amerikanischen Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“.

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