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Afghanistan : Taliban und Al Qaida kündigen Widerstand bis zum Tod an

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„Wir werden bis zum letzten Atemzug kämpfen“, erklärte Saifullah Mansur, der die Taliban- und Al-Qaida-Kämpfer im Osten Afghanistans kommandiert.

          Die Taliban- und Al-Qaida-Kämpfer im Osten Afghanistans haben den Vereinigten Staaten Widerstand bis zum Tod angekündigt. „Wir werden bis zum letzten Atemzug kämpfen“, hieß es in einer Erklärung von Saifullah Mansur, der die Kämpfer in den Bergen nahe Gardes kommandiert.

          Sie wurde am Dienstag telefonisch der in Pakistan ansässigen afghanischen Nachrichtenagentur AIP übermittelt. Mansur rief alle Moslems in der Welt auf, ihre Pflicht im Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu tun.

          Amerikanische Kampfflugzeuge setzten unterdessen am Dienstag ihre Angriffe im Osten Afghanistans fort. Nach heftigen Bombardements in der Nacht waren auch am Morgen wieder B-52-Bomber über den Bergen der Provinz Paktia zu sehen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

          Journalisten verletzt

          Drei ausländische Journalisten, die über die Angriffe der USA und ihrer Verbündeten berichten wollten, sollen verletzt worden sein. Das berichtete am Dienstag AIP. Die Journalisten, deren Herkunftsländer nicht bekannt waren, wurden 15 Kilometer außerhalb von Gardes mit Grananten beschossen. Die verletzten Journalisten und ihr Fahrer wurden zunächst in Gardes versorgt und dann nach Kabul geflogen.

          Präsident George W. Bush hatte sich auch nach dem Tod der sieben Soldaten entschlossen gezeigt, die militärische Offensive gegen Terroristen in Afghanistan fortzusetzen. Er sprach den Familien der getöteten Soldaten am Montag auf einer Veranstaltung im Bundesstaat Minnesota sein Beileid aus und versicherte, ihnen mit seinen „Gebeten und Tränen“ beizustehen. Der Kampf gegen den Terrorismus werde fortgesetzt, weil die Verteidigung der Freiheit eine „noble und gerechte Sache“ sei, sagte Bush. Solange er Präsident sei, werde er diejenigen verfolgen, die Amerika Schaden zufügen wollten.

          An der Großoffensive der internationalen Antiterrorallianz in Ostafghanistan sind nach Angaben der amerikanischen Militärführung rund 2.000 Soldaten, davon 950 aus den Vereinigten Staaten, beteiligt.

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