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Wegen „Verwechslungsgefahr“ : Europäische Rechtspopulisten werden Namen wieder ändern

Treffen in Mailand: Olli Kotro (links), Mitglied des Europäischen Parlaments für die Partei Die Finnen (PS), Jörg Meuthen, Vorsitzender der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Matteo Salvini, Innenminister von Italien, und Parteivorsitzender der Lega Nord, und Anders Vistisen, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Dänische Volkspartei Bild: dpa

Eine Allianz rechtspopulistischer Parteien in Europa hat sich am Montag einen Namen gegeben. Und stellt nun fest, dass deren Abkürzung schon von einem Netzwerk gegen Armut verwendet wird.

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          Die am Montag in Mailand vorgestellte „European Alliance of People and Nations“ (EAPN) rechtspopulistischer Parteien wird ihren Namen wieder ändern. Das teilte der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen der F.A.Z. am Dienstag mit. Hintergrund ist die Befürchtung, es könne eine „Verwechslungsgefahr“ mit einer anderen Organisation geben, dem „European Anti-Poverty Network“ (EAPN). Ein neuer Arbeitstitel für den Zusammenschluss rechtspopulistischer Parteien, der nach der Europawahl in der Gründung einer gemeinsamen Fraktion im Europaparlament münden soll, stehe noch nicht fest, sagte Meuthen.

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der ursprüngliche Name war bei einer Sitzung beschlossen worden, bei der Meuthen nicht anwesend war. Bei einer weiteren Zusammenkunft am Dienstag hatte sich Meuthen zunächst dafür eingesetzt, den in einem Sitzungsprotokoll verbrieften Ursprungsnamen „European Alliance of People and Nations“ in „European Alliance of Peoples and Nations“ umzubenennen, wodurch die deutsche Übersetzung nicht mehr „Europäische Allianz der Menschen und Nationen“, sondern „Europäische Allianz der Völker und Nationen“ geheißen hätte. Die grundsätzlichen Zweifel an der Namenswahl machten diese „S-Frage“, wie Meuthen sie bezeichnete, jedoch überflüssig.

          Ungeachtet der Namensfrage erklärte Meuthen zufolge die österreichische FPÖ über den Bundesvorsitzenden Heinz-Christian Strache am Dienstag ihren Beitritt zu der Allianz. „Weitere folgen in den nächsten Tagen“, sagte Meuthen.

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