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Sinkende Umfragewerte : AfD-Spitze verabschiedet Appell zur Einigkeit

  • Aktualisiert am

Angst vor Abstieg: Die Parteivorsitzende FRauke Petry und ihr ärgster Widersacher Björn Höcke. Bild: dpa

Die sinkenden Umfragewerte für die AfD lassen die zerstrittene Parteiführung zusammenrücken. Das von der Vorsitzenden Petry durchgesetzte Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke hat der rechtspopulistischen Partei geschadet.

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          Die gesamte AfD-Spitze ruft angesichts sinkender Umfragen zur Einigkeit auf. In dem am Sonntagabend veröffentlichten Schreiben an die Mitglieder heißt es, „die letzten Wochen waren innerparteilich von scharfen Diskussionen um die Ausrichtung der Partei und um einzelne Personen geprägt“. Angesichts der anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen fordern alle Landesvorsitzende, „den Blick nunmehr nach vorne zu richten, im gemeinsamen Kampf gegen die Altparteien die Reihen zu schließen“.

          Zu den Unterzeichnern gehören Parteichefin Frauke Petry und der der Thüringer Landeschef Björn Höcke. Der Flügel um Petry hat ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke durchgesetzt, über das die Parteischiedsgerichte entscheiden müssen.

          Höcke vertritt einen national-völkischen Kurs und hat damit nach Ansicht seiner Gegner die Grundlagen der AfD verlassen.

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          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

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