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AfD-Spaltungsstreit : Das doppelte Parteichen

Meuthen vor einer Sitzung des Parteivorstandes am 20. März in Berlin Bild: dpa

Der Parteivorsitzende Jörg Meuthen will, dass die Extremisten aus der AfD abhauen und etwas Eigenes gründen. Die machen das aber nicht. Und jetzt?

          4 Min.

          Es war der 1. April. Eine Internetzeitung zitierte den AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen mit der Idee, die AfD zu spalten, in eine nationalsoziale und eine rechtsliberale Partei. „Insgesamt ließen sich so mehr und nicht etwa weniger Wähler erreichen als in der derzeitigen, wenn man einmal ehrlich ist, permanent konfliktträchtigen Konstellation“, soll Meuthen gesagt haben.

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Manche in der AfD dachten, das sei ein „ganz schlechter Aprilscherz“. Sie dachten, dass Meuthen gleich anrufen und prustend fragen würde, wer darauf hereingefallen sei. Es kam aber kein Anruf. Meuthen meinte es ernst.

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