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Ärzte gegen Wissenschaftler : Was ist die richtige Waffe gegen das Virus?

Corona-Absperrungen und Wegweiser im Tübinger Luise-Wetzel-Stift. Bild: Verena Müller

Ärzteverbände stellen sich gegen die Forderung der Wissenschaft nach harten Maßnahmen. Die Infektionszahlen dürften nicht um jeden Preis gesenkt werden. Hinter den gegensätzlichen Positionen stehen auch wirtschaftliche Interessen.

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          Am Ende soll es Barack Obama richten. Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten gewann das Rennen um das Weiße Haus vor zwölf Jahren mit einer Kampagne, deren Botschaft im Kern aus drei Worten bestand: Yes, we can. Ganz einfach, ganz prägnant. „So sollte auch unsere Strategie sein“, heißt es in einem Positionspapier, das eine Gruppe von Medizinern kürzlich vorgestellt hat. „Wir wollen und müssen die Menschen mitnehmen, ihnen Mut machen.“

          Kim Björn Becker

          Redakteur in der Politik.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Es geht den Autoren nicht um ein Mandat, es geht um Corona. „Evidenz- und Erfahrungsgewinn im weiteren Management der Covid-19-Pandemie berücksichtigen“, lautet der Titel. Geschrieben haben es die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sowie der Bonner Virologe Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Mehrere Ärzteverbände unterstützen das Papier.

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